Beschwerde gegen 380 kV-Leitung

Zwei Flachgauer Gemeinden und zwei Bürgerinitiativen legen bei der EU-Kommission Beschwerde gegen die geplante 380-kV-Leitung ein. Sie fordern eine erweiterte Umweltverträglichkeitsprüfung.

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Wirbel um Naturschutz-Hofrat: Land lässt prüfen

http://salzburg.orf.at:
Der Wirbel um den Leiter der Naturschutzabteilung des Landes hat jetzt Folgen: Gegen ihn läuft eine dienstrechtliche Untersuchung wegen möglicher Unvereinbarkeiten, weil er in einem externen Beratungsverein als Vorstandsmitglied fungierte.

Kurt Trenka, Leiter der Naturschutzabteilung des Landes, war Vorstandsmitglied des Beratungsvereins Interregio Consulting. Dessen Vorstand Richard Schmidjell wurde aber vom Land mit einem touristischen Gutachten für die umstrittene 380-kV-Leitung beauftragt. Naturschützer kritisierten diese schiefe Optik gegenüber ORF Radio Salzburg - mehr dazu in „Externe Beratung“ mit Spitzenbeamtem: Kritik (salzburg.ORF.at, 24.11.14).

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http://www.110kv-ade.at: Neue Medizin-Gutachten zu Risiken durch 110-kV-Freileitung alarmiert
Behörden und Netzbetreiber haben bisher stets abgewiegelt. Elektrische und magnetische Felder bei den derzeit geplanten 110-kV-Freileitungen lägen angeblich sogar unter den strengen Schweizer Vorsorgewerten. Keine Gefahr also für die Gesundheit der Anrainer? Die Hinweise Betroffener auf Warnungen des Europäischen Rates sowie neuere Studien wurden ignoriert. Doch jetzt macht ein wissenschaftliches Gutachten im Auftrag der niederösterreichischen Gemeinde
Kottingbrunn Furore: Die dort quer durch eine Siedlung verlaufende Leitung erhöhe trotz ihrer geringen Auslastung gesundheitliche Risiken.

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http://kurier.at Neues Gutachten im Kampf gegen Starkstrom
Gesundheitliche Risken sehen von der Gemeinde beauftragte Sachverständige. "Alles andere, als sofort zu handeln ist nicht mehr vertretbar." Alexander Hunyadi, Sprecher der Initiative "Aktion Himmelblau" steht unter Strom. Der Grund: Ein neues Gutachten im Kampf gegen die 110.000-Volt-Leitung über den Köpfen der Bewohner der Kottingbrunner Rot-Kreuz-Siedlung. Es bestärkt diese in der Angst vor gesundheitlichen Risken.

Wie berichtet wollen die Wiener Netze die Leiterseile der Anlage tauschen. Nach knapp 60 Jahren ist das notwendig. Die Kottingbrunner wehren sich. Lange genug hätten sie unter den Drähten gelebt, weitere 60 Jahre wollen sie nicht mehr hinnehmen.

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Bürger Petition:
VERHINDERUNG DER GEPLANTEN 380-kV-FREILEITUNG DURCH SALZBURG

Die geplante 380 KV Leitung durch das schönste Bundesland Österreichs verschandelt die Landschaft. Anstelle der Freileitung wäre in sensiblen Gebieten eine Erdverkabelung möglich

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterzeichnung mit !

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Vollverkabelung "SüdLink"
Systembeschreibung der Infranetz AG vom 29.10.14


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Oktober 2014: Aktuelle Medienberichte
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29.09.14 und 7.10.2014 Pro-Erdkabel-Neuss:
Pilotprojekt von Diele (Niedersachsen) nach Wesel (NRW)

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29.09.2014, Die Welt / Wirtschaft / Energiewende:
Hier entsteht die unsichtbare Stromautobahn
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EINLADUNG: IIR Fachkonferenz

Das Erdkabel | Wieviel Innovationskraft ist am Marktplatz Österreich möglich?
03. – 04. Dezember 2014 | Schlosspark Mauerbach

- Innovative Übertragungstechnologien
– Tech. Entwickl. im Rahmen des „eHighway2050“-Projektes- Innovationen der Technik
– Strom-Pipelines auf Mineralgussbasis in Stahlröhren- Supraleiterkabel
– Ist verlustfreier Stromtransport denkbar?- Innovative 380kV-Kabelkühlung
– Erkenntnisse aus der Inbetriebnahme- Magnetische Felder
– Europäische Grenzwerte und Konsequenzen für die Genehmigung und den Betrieb von Kabeln

weitere Informationen (PDF)
www.iir.at/seminar

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Mündliche Verhandlung "380-kV-Salzburgleitung"

Salzburgarena, 5020 Salzburg, Am Messezentrum 1,
vom 2. bis 5.6.2014 (laut Edikt vom 08.01.2014)

Ziel der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist es, mögliche Auswirkungen eines Vorhabens auf die Umwelt im Vorhinein, das heißt vor seiner Verwirklichung, zu prüfen. Quelle: lebensministerium.at

ungeschnittene Tonbandaufnahmen
>>> jetzt online anhören

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Analyse des öffentlichen Interesses der 380-kV-Salzburgleitung

AEE Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien Salzburg

>>> lesen Sie mehr ! zum PDF



Sehen Sie die geplante 380kV-Freileitung mit
Google Earth aus der Vogelperspektive!

Wir haben eine 3D-Visualisierung erstellt, mit der Sie sich in einem Überflug der Trasse
inklusive dargestellter Masten die Belastung bildlich veranschaulichen können:

Speichern Sie die Datei Google Earth Datei für die 380 KV Trassen und fügen Sie diese in Ihr Google Earth Programm ein.

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geplante Freileitung von Kuchl über Scheffau, Pass Lueg, St. Johann

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IG-E >>> Unterstützen Sie uns jetzt und /oder werden Sie Mitglied.
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Bericht des Rechnungshofes, 9/2014:
Flächenfreihaltung für Infrastrukturprojekte;
Follow–up–Überprüfung
gesamt hier nachlesen
für uns inhaltsrelevant – hier die Kurzversion hier lesen

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IWR - Zürich, 21.08.2014: Netzausbau: ABB entwickelt Rekord-Kabel
- Im Zuge des geplanten Stromnetzausbaus in Deutschland wird in der öffentlichen Diskussion immer wieder die Befürchtung geäußert, dass es durch neue Stromtrassen zu einer deutlichen Belastung des Landschaftsbildes kommen könnte. Als Alternative werden Erdkabeltrassen erprobt. Bislang gibt es jedoch erst wenige Erfahrungen, die Technik ist noch teuer. Der Schweizer Industriekonzern ABB verfügt nun über eine vielversprechende Neuentwicklung.
zum Artikel

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www.aachener-stiftung.de: Rio Deklaration über Umwelt und Entwicklung
Die Deklaration von Rio über Umwelt und Entwicklung wurde 1992 auf der Rio-Konferenz ("Erdgipfel") verabschiedet und besagt, dass ein wirtschaftlicher Fortschritt langfristig einzig und allein in Verbindung mit Umweltschutz möglich sei. …
In den 27 Prinzipien (Grundsätzen) der Rio-Deklaration wurde u.a. erstmals global das Recht auf nachhaltige Entwicklung (sustainable development) verankert. Weiter wurden das Vorsorge- und das Verursacherprinzip als Leitprinzipien anerkannt.
hier nachlesen

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Japan: Leukämie unter Hochspannungsleitungen

In der japanischen Zeitung "The Asahi Shimbun" wurde am 26.8.2002 über Zwischenergebnisse einer Studie berichtet, in der 350 leukämiekranke Kinder unter 15 Jahren beobachtet wurden. Als Kontrollgruppe dienten 700 gesunde Kinder. Die Forscher fanden heraus, dass Kinder, die in Wohnungen mit 0,4 Mikrotesla oder mehr lebten, doppelt so of an Leukämie erkrankten als Kinder, die in durchschnittlich belasteten Wohnungen (0,1 Mikrotesla) wohnten. Dabei wurden der Abstand der Wohnung zu Hochspannungsleitungen und die benutzten Elektrogeräte in die einwöchigen Messungen einbezogen.
Damit bestätigen die Japaner eine Studie der WHO und der IARC aus dem vergangenen Jahr, die zwanzig westliche Studien auswerteten. Sie kamen auch zu dem Schluss, dass es 172 einen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und dem Anstieg des Krebsrisikos gibt.
Die schwedische Regierung bekannt schon 1993 Hochspannungsleitungen aus der Nähe von Schulen oder Kindergarten zu entfernen. Im US-Staat Tennessee müssen Hochspannungsleitungen einen Abstand von 400 m zu Schulen einhalten.

Quelle: Originaltext Englisch (IHT/Asahi: August 26, 2000)

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Hochspannungsleitungen erhöhen Krebsrisiko
Das zeigen neueste statistische Untersuchungen des Krebs-Forschungsinstituts der University Bristol. Personen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben, sind laut einer britischen Studie erhöhter Krebsgefährdung ausgesetzt. Bei Untersuchungen hat sich gezeigt, die höheren Krebsfälle befinden sich nur dort, wo der Wind vermehrt von den Stromleitungen her weht.


Das Forschungsteam am Alan Preece vom Krebs-Forschungsinstitut der Bristol University hatte die Krebsfälle von Menschen, die maximal 400 m von Stromleitungen leben, für ganz Südwest-England statistisch ausgewertet. Laut Peerce ist das Krebsrisiko dort im Durchschnitt 29 % höher als anderswo. Da dies nur in Bereichen gilt, wo der Wind von den Hochspannungsleitungen her kommt, könnte es laut Peerce an so genannten den Aerosolen liegen, die sich durch die elektrischen Felder aufladen.
Diese Theorie wurde schon vor einiger Zeit vom Physiker Denis Henshaw (ebenfalls Bristol University) entwickelt. Henshaw hatte herausgefunden, dass die Stromleitungen die umgebende Luft isolieren, was die Luftverschmutzung in den betroffenen Gebieten gefährlicher machte als es normalerweise der Fall ist. Die Schmutzteilchen werden durch die Stromleitungen aktiv aufgeladen und dann mit dem Wind fort getragen. Wenn die unter Aufladung stehenden Schmutzteilchen vom Menschen eingeatmet werden, können sie sich wegen ihrer elektrischen Ladung viel leichter in der Lunge festsetzten und so leichter eine krebsauslösende Rolle spielen. Quelle: Krebs-Forschungsinstitut der University Bristol

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Schadstoffsmog unter Hochspannungsleitungen (8.12.1999)
Seit langem wird über die Auswirkungen von Hochspannungsleitungen auf die menschliche Gesundheit diskutiert. Von den Gefahren, die von Elektrosmog ausgehen, ist da die Rede und wie schädlich sich dieser auf unseren Organismus auswirke.
Die Befürworter warnen, die Kritiker lächeln, denn nachweisen lässt sich natürlich zunächst einmal nichts. Nun hat eine Gruppe von Wissenschaftlern festgestellt, dass tatsächlich gesundheitliche Gefahren von Hochspannungsleitungen ausgehen können. Und zwar nicht in Form von Elektrosmog, sondern durch erhöhte Schadstoffbelastungen. Das Risiko zu erkranken ist für Menschen, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben oder arbeiten, größer als bei anderen.
Zu diesem Thema haben einige Wissenschaftler von der University of Bristol, unter der Leitung von Denis Henshaw, verschiedene Studien durchgeführt. In ihrer ersten Untersuchung ermittelten sie die Schadstoffbelastung unter Hochspannungsleitungen. Sie stellten an 2000 verschiedenen Orten in der Umgebung von Bristol auf offenem Feld Detektoren auf. Die Messungen ergaben eine gegenüber anderen Gebieten erhöhte Belastung mit ungesunden Substanzen. Auch verschiedene Wildverhältnisse und Wetteränderungen, wie Regen oder Schnee, reduzierten die Schadstoffmenge nicht, im Gegenteil, sie führten zum Teil zu noch höheren Werten. Die Wissenschaftler errechneten daraus die Belastung des menschlichen Organismus mit diesen Verbindungen, wobei sie davon ausgingen, dass die menschliche Haut einer ähnlich hohen Dosis ausgesetzt sein würde, wie die Messgeräte. Da einige Umweltschadstoffe krebserregend sind, könnte dieses Ergebnis den Zusammenhang zwischen einer erhöhten Leukämierate und Hochspannungsleitungen erklären.
Doch das ist noch nicht alles. Zu den erhöhten Schadstoffbelastungen kommt noch, dass die Chemikalien im Organismus besser aufgenommen werden können – auch eine Ursache der Hochspannungsleitungen. Die Leitungen umgibt eine Korona aus Ionen. Diese entstehen, wenn der auf den Leitungen angesammelte Dreck, durch die hohen Spannungen ionisiert wird. Die Schadstoffaerosole in deren Nähe reichern sich mit diesen Ionen an und sind dadurch nicht mehr neutral, sondern liegen im geladenen Zustand vor. Messungen der "Korona-Ionen" haben ergeben, dass sie in relativ großen Mengen vom Wind bis zu 500 m weit weggetragen werden. Die erhöhte Schadstoffmenge ist also nicht allein auf die Gebiete direkt unter den Hochspannungsleitungen beschränkt. Die inhalierten Schadstoffe werden durch ihre Ladung außerdem besser vom Körper aufgenommen. Wenn also die Aerosole krebserregende Stoffe enthalten, oder solche die andere Krankheiten auslösen, ist damit auch die Gesundheit in Gefahr.
"Wir denken, dass diese Untersuchung wichtig ist für den Zusammenhang zwischen erhöhter Leukämierate bei Kindern und Hochspannungsleitungen. Die Verbindung von Leukämieerkrankungen bei Kindern und Autoabgasen ist schon bewiesen, deshalb lässt sich der Zusammenhang zwischen diesen Leitungen und der Krankheit auch nicht von der Hand weisen. Außerdem zeigt die Schadstoffmenge, die wir errechnet haben, wie nötig weitere Studien auf diesem Gebiet sind. Es sieht so aus, als bestehe guter Grund für die amerikanische Bestimmung, keine Häuser in der Nähe von Hochspannungsleitungen zu bauen" sagte Henshaw.

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Petition
betreffend "Teilverkabelung der 380kV-Salzburgleitung 2 in jenen neun sensiblen Landschaftskammern, die im Umweltverträglichkeitsgutachten im Auftrag des Landes Salzburg die Sachverständigen zur Aussage veranlasst haben, der Behörde zu empfehlen, das Projekt der APG (380KV-Leitung) nicht zu genehmigen"
Bitte verteilt die Information möglichst breit und:
UNTERSCHREIBT BITTE DIE NATIONALRATSPETITION ONLINE!
Je mehr sie unterstützen, desto gewichtiger wird sie
!
jetzt hier mitmachen

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Geschätzte Mitstreiter!
Sehen Sie hier jene Präsentation, die wir am Samstag, 26. Juli, und Sonntag, 27. Juli, in unserem Info-Zelt auf dem Alten Markt jeweils zwischen 10 und 19 Uhr zeigen werden. Dazu kommt noch der "Trassenflug" von Stefan Zenzmaier, der eindrucksvoll zeigt, wie quer durch das Tourismusland Salzburg eine brutale Hochspannungsschneise geschlagen werden soll.
Wir konnten immer wieder feststellen, dass viele Menschen auch nach jahrelanger Berichterstattung nicht wissen, was da auf Salzburg zukommt, nur damit die Verbund AG besser auf dem Strommarkt spekulieren kann. Salzburg braucht diese Leitung nicht. Sie dient nur dazu, Strom noch besser aus den Windparks in Nord- und Ostsee und aus den Atomkraftwerken im einstigen Ostblock über Zentraleuropa in alle Richtungen verteilen zu können. Salzburg würde damit zur Stromdrehscheibe werden.
Die Verbund AG klammert sich wie ein Ertrinkender an den Strohhalm, ist doch in den vergangenen Jahren ihr Aktienkurs so dramatisch gesunken, dass das in ordentlich wirtschaftenden - und nicht staatlich gelenkten! - Betrieben längst zur Ablöse des Managements geführt hätte.
Herzliche Grüße an alle! Theodor Seebacher
zur Präsentation (Pdf-Datei 1,9 MB)

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Bericht des Rechnungshofes
Flächenfreihaltung für Infrastrukturprojekte;
Follow–up–Überprüfung
- das Wesentliche hier lesen
- zum ganzen Bericht

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salzburg.orf.at, 24.06.2014:
380-kV-Leitung -  Fall für Korruptionsstaatsanwalt
Die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Bestechung im Zusammenhang mit der umstrittenen 380-kV-Leitung. Die Gemeinde Adnet (Tennengau) hatte Anzeige wegen eines Angebots der Austrian Power Grid (APG) erstattet.

hier lesen

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Salzburger Landeskorrespondenz, 20. Juni 2014:

Verhandlungsschrift zur geplanten 380-kV-Leitung liegt vor
Im UVP-Verfahren über die geplante Errichtung und den Betrieb der 380-kV-Salzburgleitung fand in der Salzburgarena vom 2. Juni bis 5. Juni 2014 die für alle anzuwendenden Verwaltungsvorschriften gemeinsame volksöffentliche mündliche Verhandlung statt. Die UVP-Behörde hat nun die Verhandlungsschrift samt allen Beilagen (Wortprotokolle, Gutachten, Vollmachten, etc.) über diese mündliche Verhandlung im Internet unter bereitgestellt.  

Ab Montag, 30. Juni, wird die Verhandlungsschrift samt allen Beilagen auch in allen 39 Standortgemeinden sowie bei der UVP-Behörde für insgesamt vier Wochen (bis Freitag, den 25. Juli 2014) zur öffentlichen Einsicht aufliegen. Die Beteiligten können sich dort während der jeweiligen Amtsstunden Abschriften anfertigen oder auf ihre Kosten Kopien oder Ausdrucke erstellen. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit eines Downloads aus dem Internet.
Die Ergänzung des im Jänner und Februar 2014 öffentlichen aufgelegten Umweltverträglichkeitsgutachtens wird in weiterer Folge bei der UVP-Behörde für mindestens acht Wochen zur öffentlichen Einsicht aufgelegt werden. Über den genauen Zeitpunkt dieser Auflage wird über die Landeshomepage zeitgerecht informiert werden.
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Sehen Sie die geplante 380kV-Freileitung mit Google Earth aus der Vogelperspektive
Wir haben eine 3D-Visualisierung erstellt, mit der Sie sich in einem Überflug der Trasse inklusive dargestellter Masten die Belastung bildlich veranschaulichen können:
Speichern Sie die Datei "380kV_©St.Zenzmaier.kmz" (Link hier) auf Ihrer Festplatte, starten Sie das Programm Google Earth und klicken Sie links oben auf Datei: Datei öffnen, die Datei erscheint in der linken Leiste, mit einem Doppelklick auf die verschiedenen Optionen startet der betreffende Überflug.
Natürlich können Sie diesen Überflug an jeder beliebigen Stelle stoppen und sich die Trasse z.B. aus einem anderen Blickwinkel ansehen. Sollten Sie das Programm Google Earth nicht bereits auf Ihrem Rechner installiert haben, können Sie es über folgenden Link installieren: http://www.google.de/intl/de/earth/
Da wir diesen Überflug bereits in der Planungsphase vor mehr als zweieinhalb Jahren erstellt haben, sehen Sie auch noch diverse Trassenalternativen in türkis, weiters haben sich manche Mastenstandorte geringfügig verändert, dies ist aber für einen Überblick nicht massgebend.

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Salzburger Fenster, 18.06.2014:
380-kV-Leitung: Bürgerinitiativen rechnen mit negativem Bescheid
Aus drei Gründen müsse die Hochspannungsleitung durch Salzburg abgelehnt werden: Die Leitung stelle einen massiven Eingriff in die Landschaft dar, sie gehe durch ein Vogelschutzgebiet und sie sei sozial unverträglich.
zum Artikel

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Salzburger Nachrichten, 02.06.2014:
UVP-Verfahren zur 380kV-Leitung mit Buhrufen gestartet
Die Verhandlungen zur Umweltverträglichkeitsprüfung der geplanten 380kV-Leitung haben am Montag in der Salzburgarena begonnen. Stark vertreten sind die Gegner des Vorhabens, die nach wie vor ein Erdkabel fordern.
zum Artikel (mit Film und Diashow)

AMT DER SALZBURGER LANDESREGIERUNG, Salzburg, den 8.1.2014:
Zahl: 20401-1/43.270/1692-2013,
Kundmachung/Verlautbarung eines EDIKTS
380-kV-Salzburgleitung – Umweltverträglichkeitsprüfung

Auflage des Umweltverträglichkeitsgutachtens und bestimmter, von den Antragstellerinnen vorgelegter Eingaben und Urkunden sowie Anberaumung einer mündlichen Verhandlung im Großverfahren
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Salzburger Fenster: 380-kV-Leitung: Hochspannung vor der entscheidenden Umweltverhandlung (2. bis 5. Juni in der Salzburg Arena im Messegelände)
Es ist die bisher größte Verhandlung, die es in Salzburg je gegeben hat. Und es wird heiß und emotional hergehen. Bei über 1.300 Einsprüchen ist da einiges an Wortmeldungen zu erwarten. Bereits im Vorfeld wurde mit scharfen Geschützen aufgefahren: Sogar eine Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft wurde eingebracht (gegen die APG).
Franz Köck, Mitstreiter der IG Erdkabel kündigt an, „eine Bombe platzen zu lassen“. Im sprichwörtlichen Sinn, wie der Kabelkämpfer gleich vorweg dazu klarstellt. Es geht um den Grenzwert für Elektrosmog.

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diepresse.com, 30.05.2014: Kampf der Stromautobahn
Der Verbund plant eine 380-kV-Leitung quer durch Salzburg. Die Gegner fordern, diese teilweise als Erdkabel zu führen.
Salzburg. 113 Kilometer Länge, 39 betroffene Gemeinde, 451 Masten: Das sind die Zahlen zu einem seit Jahren schwelenden Konflikt im Bundesland Salzburg.
Am Montag beginnt die mündliche Verhandlung der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Für die Gegner der Leitung eine Gelegenheit, wieder gegen die ungeliebte Stromautobahn mobil zu machen. Die Behörde muss sich mit 1350 Einwendungen befassen. Viele Anrainer und Gemeinden entlang der Trasse vom Flachgau in den Pinzgau verlangen statt der von der APG eingereichten Freileitung eine Teilverkabelung.

zum Artikel

Salzburger Fenster: Auch das Erdkabel ist ein Thema
Bürgerinitiativen sehen eine Möglichkeit, doch noch ein Erdkabel vorzuschreiben – im laufenden Verfahren.
Im UVP-Gesetz ist es vorgesehen: die Möglichkeit einer Projekt-Modifikation. Damit kann von der zuständigen Behörde auch in einem laufenden Verfahren vorgeschrieben werden, ein eingereichtes Projekt zu modifizieren. Nämlich dann, wenn sich etwas geändert hat.
zum Artikel

service.salzburg.gv.at, 23.05.2014:
Mündliche Verhandlung zur geplanten 380-kV-Leitung beginnt am 2. Juni
Rössler: UVP-Behörde trifft umfangreiche Vorbereitungen für Großverhandlung und informiert vorab über Organisation und Ablauf

hier nachlesen

www.salzburg24.at, 22. Mai 2014: Staatsanwaltschaft wegen 380-kV-Leitung in Salzburg eingeschaltet
Die Gemeinde Adnet brachte bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung ein. Austrian Power Grid (APG) soll der Gemeinde 69.000 Euro pro Trassenkilometer für Zustimmung angeboten haben.
zum Artikel

www.ots.at, 22.05.204:
BZÖ-Werthmann zur Beschwerde der 380 kV-Gegner
EU-Kommission soll diese Angelegenheit ernst nehmen!

… Entsprechende Erdverkabelungen können sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Umwelt eine realistische Alternative sein. "Derartige Überlegungen hätten im Rahmen einer SUP stattfinden können und ich erwarte mir von der Europäischen Kommission eine eingehende Prüfung der eingebrachten Beschwerde", betont Werthmann.
zur Aussendung

Kronen Zeitung, 21.05.2014: Schnitzer bei 380er-Verfahren - Beschwerde bei EU-Kommission
Eugendorf, Koppl und Initiativen protestieren, denn beim UVP-Verfahren zur Stromautobahn sei geltendes EU-Recht missachtet worden…
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Landes Umwelt Anwaltschaft Salzburg, Salzburg, am 27.02.2014:
An das Amt der Salzburger Landesregierung
Betreff: 380kV Salzburgleitung- Umweltverträglichkeitsgutachten:
… Aufgrund der derzeitigen Faktenlage stuft die Landesumweltanwaltschaft Salzburg die 380kV Salzburgleitung als nicht umweltverträglich und nicht bewilligungsfähig ein.
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Anberaumung einer mündlichen Verhandlung
Zu diesem Vorhaben wird eine öffentliche mündliche Verhandlung durchgeführt.
Ort und Zeit der Verhandlung:
Die öffentliche mündliche Verhandlung findet
vom 2. Juni 2014 bis 5. Juni 2014,
jeweils ab 09:00 Uhr, mit folgendem Zeitplan und folgender Tagesordnung in
der Salzburgarena, 5020 Salzburg, Am Messezentrum 1, statt.

Das Umweltverträglichkeitsgutachten und die Unterlagen sind seit dem 20.12.2013 auch im Internet unter www.salzburg.gv.at/kundmachung abrufbar. Der aktualisierte Zeitplan ist ebenfalls im Internet unter derselben Adresse veröffentlicht.

 

salzburgleitung-uvg-anlage-1-beantwortung-pruefkatalog.pdf

salzburgleitung-uvg-anlage-2-listen-stellungnahmen.pdf

salzburgleitung-uvg-anlage-3-auseinandersetzung-stellungnahmen.pdf

salzburgleitung-uvg-anlage-4-forst.pdf

salzburgleitung-uvg-anlage-5-kulturgueter.pdf

salzburgleitung-uvg.pdf

Vertretungsvollmacht

04.04.2014, Salzburg Krone: Die Landesregierung auf EU-Besuch
Millionen und Zusagen fürs Land aus Brüssel
… einer Teilverkabelung der 380 kV-Leitung steht aus Sicht der EU nichts im Wege. Astrid Rössler will nun nachverhandeln.
zum Artikel

Europacable, Brüssel, 10.03.2014
Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsprüfung 380-kV-Salzburgleitung
Europacable, der Verband der führenden europäischen Kabelhersteller, betont im Zusammenhang mit der oben angeführten Umweltverträglichkeitsprüfung der 380-kV-Salzburgleitung, dass eine Teilverkabelung aus technischer Sicht machbar ist …
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Europacable, Brüssel, 05.07.2012:
Stellungnahme zur Konsultation des Entwurf des Netzentwicklungsplans 

zur Pdf-Datei (263 KB)

Europacable,ENTSO-E, Brüssel, 12.01.2011:
Machbarkeits-und technischen Aspekten der teilweise unterirdischen Verlegung von Höchstspannung Hochspannungsleitungsbau
zur Pdf-Datei (4,4 MB)

Europacable, Brüssel, 16.05.2008:
Offener Brief von Europacable bezüglich "Berufungsbescheid betreffend die Errichtung und den Betrieb der 380 kV­Starkstromfreileitung von St. Peter am Hart zum Umspannwerk Salzach neu (so genannte "Salzburgleitung'j" des Umweltsenats vom 4. April 2008
zur Pdf-Datei (4,9 MB)

Info: Datenblatt von Südkabel GmbH

www.salzburger-fenster.at:
380-kV-Leitung Kabelkämpfer fordern: Die Umwelt-Prüfung stoppen!
Eine umfassende Einsicht in die UVP-Unterlagen sei nicht möglich gewesen, kritisiert die IG Erdkabel: Ö-Normen, auf die verwiesen wird, wurden nicht aufgelegt.
Büro Rössler will prüfen.
Kabelkämpfer wollen nicht locker lassen.
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salzburg.orf.at, 28.02.2014: 380 kV-Verfahren: Gegner wollen Neustart
Die „Interessensgemeinschaft (IG) Erdkabel“ hat für Freitag zu einer Demonstration nach Salzburg aufgerufen. Im Ringen um die 380 KV Leitung endet nämlich eine wichtige Frist. Bis Freitagmittag konnten Stellungnahmen zu Experten-Gutachten abgegeben werden.
Die mündliche Verhandlung im UVP-Verfahren für die 380 KV-Leitung findet Anfang Juni im Salzburger Messezentrum statt. In dieser Verhandlung werden die Einwändungen zur Sprache kommen.
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www.ots.at, 26.02.2014: Straßburg:
Unser Salzburg! Gegen die 380 kV-Leitung!
Ziehen wir die Alternative in Betracht - 380 kV unter der Erde
… "In Deutschland, an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, werden derzeit unter der Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Molitor intensive Forschungen über unterirdisch zu verlegende 380 kV-Leitungen betrieben. Diese Pipelinetechnik würde die Stromleitungen mit bester Isolation unter die Erde bringen - darin würden große Vorteile für Umwelt und Betroffene liegen", beschreibt MdEP Angelika Werthmann.
zur Aussendung

avaaz.org/110kVNeinDanke:
Petition für ein Erdkabel im Innviertel unterstützen
Unsere Freunde im Innviertel zwischen Ried und Raab kämpfen ebenfalls dafür, dass statt einer geplanten 110-kV-Freileitung ein Erdkabel verlegt wird. Sie bitten um Ihre Unterstützung (Aufwand unter 1 Minute!).
zur Pedition

www.noz.de, 18.02.2014: Erstes 380-KV-Erdkabel - Bezirksregierung genehmigt 380-kV-Trasse bei Raesfeld
Die Bezirksregierung Münster hat den Plan für den Bau der 380-kV-Höchstspannungsleitung von Wesel bis Meppen im Abschnitt Bredenwinkel bis Borken-Süd festgestellt. Damit darf die RWE-Tochter Amprion die Leitung in der Gemeinde Raesfeld vom Punkt Bredenwinkel bis zum Punkt Borken-Süd bauen und betreiben. Rund 7,5 Kilometer sollen als 380-kV-Freileitung und - erstmalig in NRW - 3,5 Kilometer als Erdkabel gebaut werden. Der Teilabschnitt ist einer von bundesweit vier Erdkabelpilotprojekten nach den Vorgaben des Energieleitungsausbaugesetzes …
zum Artikel

www.format.at: "Die Energiewende kann nur ein europäisches Projekt sein"
FORMAT-Interview. Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber über die Voraussetzungen für die Energiewende, die Wahrscheinlichkeit für Blackouts und das "Stromwunderland" Österreich.
zum Artikel

TenneT.eu: Projektbeschreibung Simbach - St. Peter
Ausbau der länderübergreifenden Leitung ÖMV
- schließt die neuen Leitungssysteme im Umspannwerk der APG an.
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steiermark.orf.at, 07.02.2014, Nach Winterschäden: Mehr Strom unterirdisch
Der Wintereinbruch hat mit umstürzenden Bäumen für viele Stromausfälle gesorgt. Nun sollen in der Steiermark immer mehr Stromleitungen unterirdisch verlegt werden. Aber nicht nur neue, auch bereits bestehende Leitungen sollen künftig unter der Erde verlegt werden.
zum Artikel

Universität Zürich: NUNIS (NUtztiere - Nicht Ionisierende Strahlung)
Meldestelle für Strahlenschäden an Nutztieren
Dafür steht im Internet ein ausführlicher Fragebogen zur Verfügung. Die eingegangenen Meldungen werden gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet.
Ziele der Meldestelle sind:
- Den Landwirten Gehör verschaffen
- Die Häufigkeit und Art der Beeinträchtigungen in Erfahrung bringen
- Potentielle örtliche Häufungen erkennen.

Die Meldestelle wird vorerst ein Jahr betrieben und bei Bedarf weiter geführt.
Link zur Meldestelle: http://www.nunis.uzh.ch/
Rückfragen an Prof. Hässig, 044 635 82 60, mhaessig@vetclinics.uzh.ch

mhaessig@vetclinics.uzh.chmhaessig@vetclinics.uzh.ch

salzburger-fenster.at, UVP-Verfahren 380-kV-Leitung: Einsichtnahme äußerst kompliziert
Wie wurde mein Einspruch geprüft, was ist die Antwort der Gutachter? – Das herauszufinden sei nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, gibt es Kritik.
Die UVP-Unterlagen zur eingereichten 380-kV-Leitung: Drei Ordner liegen in den Gemeinden zur Einsichtnahme auf. Um zu erfahren, wie die Einsprüche beantwortet wurden, muss man sich durchwühlen. Im Bild Franz Köck (li.) und IG-E Präsident Theodor Seebacher.
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Umweltverträglichkeitsprüfung 380-kV-Salzburgleitung
Die Freileitung soll über das Gebiet der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich führen, sodass sowohl die Salzburger als auch die Oberösterreichische Landesregierung für die Durchführung des UVP-Genehmigungsverfahrens zuständig sind. Dabei hat die jeweilige UVP-Behörde eine öffentliche mündliche Verhandlung durchzuführen. In Salzburg findet diese vom 2. bis 5. Juni 2014 in der Salzburgarena statt.
Wichtige Unterlagen:
Austrian Power Grid AG, 380-kV-Salzburgleitung, Umweltverträglichkeitsgutachten
Austrian Power Grid AG, 380-kV-Salzburgleitung, ergänzende Eingaben und Unterlagen
Austrian Power Grid AG, 380-kV-Salzburgleitung, aktualisierter Zeitplan
Kundmachung/Edikt Umweltverträglichkeitsprüfung (ab 8. Jänner 2014)
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TenneT Projekt, Niederlande: Die Eröffnung der weltweit größten 380-kV-Kabel-Turnkey-Projekt Randstad380
Im ersten Quartal 2013 hat nkt cables erfolgreich das weltweit größte schlüsselfertige 380-kV-Kabelprojekt für ihre Kunden TenneT in den Niederlanden abgeschlossen. Die Zahlen sind wirklich beeindruckend:
< 132 km 380-kV-VPE-Kabel;
< 2 Dual-Systeme mit einem Leiterquerschnitt von 2.500 mm2;
< Teilweise integrierte optische Fasern;
< Installation von 132 Gelenke und 24 Outdoor-Terminal;
http://www.nktcables.com/de
http://www.nktcables.com/news/2013/12/randstad380-opening/

 

Thueringer-allgemeine.de: Bundesumweltminister setzt bei der Energiewende auf Erdkabel
Der Naturschutz soll auch nach Auffassung von Bundesumweltminister Peter Altmaier beim Ausbau der Stromnetze ganz oben stehen. Nicht nur eine Thüringer Bürgerinitiative reagierte darauf positiv überrascht.
Die Vorteile bei der Verlegung von Erdkabeln:
> Wo große Starkstrom-Trassen das Landschaftsbild beeinträchtigen, bietet sich die Verlegung von Leitungen per Erdkabel an.
> Der Strom wird über weite Strecken transportiert, ohne dass Nutzer zusätzliche Elektrizität einspeisen oder abnehmen.
> Das Land über dem Erdkabel kann weiter genutzt werden - bei Strommasten geht das nicht.
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ARNAL - Büro für Natur und Landschaft AG
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Umweltrechtsblog.at: Was sind Projektsmodifikationen? –VwGH-Erkenntnisse zur 380kV-Leitung OÖ/Sbg
Wesentliche Fragestellung in dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren war, dass die Projektgegner des UVP-pflichtigen Vorhabens der Errichtung einer 380 KV-Leitung zwischen OÖ und Salzburg („Salzburgleitung“) versucht haben, die teilweise Verkabelung der als Freileitung zur Genehmigung eingereichten Starkstromleitung im Wege einer Vorschreibung durch die Behörden zu erreichen. …
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110 kV ade, Aktion21: Europäisches Recht könnte Erdkabel-Prüfung erzwingen
Die energierechtliche Bewilligung für die 110-kV-Freileitung könnte bald wertlos sein. Dasselbe würde für die in Kürze fällige naturschutzrechtliche Bewilligung gelten. Dann nämlich, wenn eine kaum sechs Monate alte Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs auch für die umstrittene Leitung zwischen Vorchdorf und Kirchdorf gilt. Vier Gemeinden haben unter Berufung auf das neue Urteil über eine auf Umwelt- und öffentliches Recht spezialisierte Anwaltskanzlei genau dies beantragt. Das Land muss jetzt binnen sechs Wochen feststellen, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchzuführen ist.
Bei der UVP ist eine Alternativenprüfung zwingend vorgeschrieben. Konkret bedeutet das: Die Freileitung, die eine Reihe nachteiliger Eingriffe mit sich bringt, hätte wenig Chancen gegen das Erdkabel, das nachweislich umweltrelevante Eingriffe völlig vermeidet bzw. auf ein Minimum reduziert …
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Gigaherz.ch, 19.12.2013: 19 km Hochspannungsleitung von Müllheim (Hasli) bis Schlattingen (TG) kommen unter den Boden.
Nach 5 Jahre langem Seilziehen mit Anwohnern und Umweltorganisationen gab der AXPO-Konzern in einer überraschenden Medienkonferenz am 11. Dezember in Diessenhofen (TG) eine diesbezügliche Erklärung ab und wirft das Handtuch.
Da die Boden-Verkabelungstechnik in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht habe, die Kabelpreise massiv gesunken seien(?) und mit Bodenkabeln bis 75% der Strom-Transportverluste eingespart werden könnten, möchte die AXPO auf die geplante Hochrüstung der bestehenden Freileitung verzichten und diese über 19 km in den Boden verlegen.
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chongqing taishan cable co., Ltd.: Erzeugung hochwertiger Stromkabel mit Kupferkern, vpe-isoliert, mit gewelltem Aluminium, pvc-ummantelt lt. neuestem Stand
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Salzburger Fenster, 23. 12. 2013: 380-kV-Leitung - Neue Technik könnte die Lösung sein
Besser und kostengünstiger als ein Erdkabel: Eine neue Technologie soll in Salzburg zum Einsatz kommen, fordern Bürgerinitiativen.
Diese unterscheidet sich deutlich von den bisher nutzbaren Erdkabeln. So können magnetische Felder, die gesundheitsschädlich sein können, vermieden werden. „Wir beabsichtigen für die weitere Entwicklung Forschungsgelder aus der EU und von Österreich zu bekommen“, so Seebacher (Präsident IG-E) weiter. Und er drängt: „Es muss schnell gehen, damit wir in Salzburg nicht die Uralt-Technik einer Freileitung bekommen.“
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www.rp-online.de, Krefeld 18. Dezember 2013:
Bundesverwaltungsgericht stoppt Neubau der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung
"Initiative gegen den Doppelkonverter" protestiert auf dem Kirchplatz
Krefeld. Der Bau der Hochspannungsleitung durch den Krefelder Westen ist vorerst gestoppt. Am Dienstag hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig überraschend entschieden, der Krefelder Klage weitgehend stattzugeben.
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UVP-Gesellschaft e.V., Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Berlin, 02. Mai 2013:
An die Kommission der Europäischen Gemeinschaft, Brüssel: Beschwerde wegen Verstoß gegen EU-Recht durch einen Mitgliedsstaat
… Der BUND und die UVP erheben auf Grundlage dieser Ausführungen Beschwerde bei der EU Kommission, dass die Bundesregierung sowie die Bundesnetzagentur gegen die EU-Richtlinie zur Strategischen Umweltprüfung verstoßen haben.  Der BUND und die UVP bitten die EU Kommission, die Bundesregierung zur Durchführung einer korrekten SUP mit Alternativenprüfung auf allen Schritten der Netzentwicklungsplanung aufzufordern.
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380-kV-Leitung: Eine Strom-Pipeline als Ausweg?
Salzburger Fenster, 09.10.21013: An der neuen Technologie, die es möglich macht, die Hochspannungsleitung unter der Erde zu führen, wird mit Hochdruck gearbeitet. Eine erdverlegte 380-kV-Leitung wäre kostengünstiger als ein Erdkabel.
zum Artikel (scan)
zum Artikel (online)
Beitrag zum Thema Erdleitung

Salzburger Nachrichten, 09.09.2013:
Ohne Strommasten geht es auch
Erdkabel sind teuer, 380-kV-Leitungen unbeliebt. Unterirdische Elektrizitäts-Highways in Stahlröhren könnten die Probleme lösen.
Für den Magdeburger Universitätsprofessor Martin Molitor sind "Strom-Pipelines" die Antwort auf alle Fragen des Stromtransports. "Es ist überhaupt nicht einzusehen, weshalb die Energiewende an fehlenden Stromtrassen scheitern sollte. Freileitungen brauchte man heutzutage nämlich nicht mehr", sagt Martin Molitor. In der Tat: Die hässlichen Masten, über die Spannungen zwischen 110 und 380 Kilovolt mit vielfach erheblichen Magnetfeldern laufen, will er durch unterirdische Strom-Highways ersetzen.
zum Artikel

Magdeburg, 01.04.2013: Der vorliegende Projektvorschlag beschreibt das geplante F&E-Kooperationsprojekt: “Technologieentwicklung für den Aufbau von Stromautobahnen auf Mineralgussbasis“
- Durchführung von Modelluntersuchungen und simulations-technische Leitungsauslegung einer Strompipeline
- Entwicklung eines geeigneten Werkstoffkonzeptes für die Herstellung von Mineralguss zu Isolationszwecken
- Entwicklung eines telemetriefähigen Überwachungs-Sensorsystems
- Aufstellung eines Maschinenkonzeptes für die Direktfertigung einer kontinuierlichen Strompipeline aus Metallkomponenten und Polymerbeton“
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IFQ Institut für Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, Universität Magdeburg
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Forschungsportal Sachsen-Anhalt
Schutzrecht: Vorrichtung zur Leitung von Strom unter Hochspannung und zur Datenübertragung, sowie Verfahren zur Herstellung dieser
hier über die Erfindung von Prof. Molitor lesen

Empersdorf - 380kV-Starkstromleitung
Die Würfel sind gefallen! - Zeit, Bilanz zu ziehen und sich die Frage zu stellen: Was wurde erreicht?
hier nachlesen

Innviertel - Kampf gegen die 110 kV-Freileitung
ORF heute konkret - TV-Thek, 21.11.2013:
Zahlreiche Bürger im Innviertel kämpfen gegen eine 110 kV-Stromleitung. Sie soll über ihre Grundstücke und durch die Wälder verlaufen. Der oö Landesrat für Umwelt und Gesundheit, Rudolf Anschober, ist dazu im Studio.
hier ansehen

Umweltdachverband kritisiert: 380 kV-Stromleitungsausbau vorwiegend für Atomstromhandel!
www.ots.at, 17. Okt. 2013, Ausbau von 380 kV-Leitungen auf EU-Projektliste
Schließung des 380 kV-Rings vorwiegend für Atomstromtransporte von Temelin, Dukovany und Mochovce nach Südeuropa - Österreichs Antiatompolitik wird mit Forcierung des 380 kV-Atomstromtransits absolut unglaubwürdig.
Die EU will den Ausbau der transeuropäischen Energieinfrastruktur vorantreiben. Am 14. Oktober hat die EU-Kommission dazu eine Unionsliste mit 248 Vorhaben von gemeinsamem Interesse veröffentlicht, die 2014-2020 vorrangig genehmigt, gefördert und durchgeführt werden sollen. Auf der nun vorliegenden Liste finden sich jedoch auch energiepolitisch und umweltrechtlich strittige Projekte, die eine naturverträgliche Energiewende hintertreiben, indem sie weiter am bisherigen Energiesystem festhalten. … Der Umweltdachverband protestiert daher aufs Schärfste gegen die in dieser Liste angeführten Ausbauprojekte von Atomstromautobahnen, von denen insbesondere auch Österreich als Stromtransitland für Nord-Süd-Stromverbindungen betroffen ist, erklärt Gerhard Heilingbrunner, ehrenamtlicher Präsident des Umweltdachverbandes. … Die 380 kV-Ringschließung in Salzburg und Kärnten erleichtert Verbund-Atomstromgeschäfte.
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Fortschritte bei der Umweltverträglichkeitsprüfung
Angelika Wertmann – Mitglied des Europäischen Parlaments, Straßburg, 9. Oktober 2013
Umweltfragen sind in den letzten Monaten in vielerlei Hinsicht besonders aktuell. In Salzburg gibt es große Konflikte über das UVP-Verfahren aufgrund der geplanten 380-kV-Leitung oder auch der Tauerngasleitung. Transparente und eindeutige Vorschriften und Regelungen waren in diesem Kontext bisher ein offensichtliches Problem. Auch das Thema Schiefergasabbau steht in einem mittelbaren Zusammenhang zur UVP-Richtlinie.
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Bünzwangen und Goldshöfe: 380-KV-Leitung vorerst gestoppt
Schwäbische Post, 01.10.2013: Gutachter soll Notwendigkeit der Leitung klären – Netzbetreiber setzt alle Planungen aus.
Die Notwendigkeit der umstrittenen 380-KV-Leitung wird durch einen unabhängigen Gutachter der Technischen Universität Graz untersucht werden. Der Netzbetreiber TransnetBW hat versprochen, alle Planungen auf Eis zu legen, bis das Ergebnis vorliegt. Deren Geschäftsführer räumte ein, dass die bisherigen Dialogverfahren „nicht die Transparenz hatten, die erforderlich gewesen wäre“.
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Salzburger Nachrichten, 28.09.2113: Nationalratswahl 2013: Fünf Fragen zu brisanten Themen im Salzburg – und fünf nicht immer ganz konkrete Lösungsvorschläge der antretenden Parteien.
Alle fünf Fragen können Sie hier lesen.
Uns (IG-E) interessieren naturgemäß die Antworten der Parteien auf die Frage:
Der Verbund plant den Ringabschluss der 380 kV-Leitung quer durch Salzburg. Sind Sie für eine unterirdische Variante, wie die Anrainer Sie fordern?
Hier die Antworten der Parteien

Salzburger Nachrichten, 21.09.2013: Nationalratswahl – Vizekanzler Spindelegger (ÖVP) – die Diskussion zum Nachsehen: Spindelegger macht klar, dass er bei der Nationalratswahl am 29. September die Nummer eins in Österreich sein will. "Wer Erster ist, der regiert. Wer Zweiter ist, der regiert mit", sagte er. Die Nummer eins könne die Themen bestimmen und sich auch den Koalitionspartner aussuchen.
Mit Wortmeldung von IG-E Präsident Theodor Seebacher (56 Min. - 1 Std 04 Min.).
hier ansehen

Steuernachzahlung setzt Bauern unter Druck
Blick ins Land, Journal 8/2013: Aufregung herrscht in der Steiermark über Steuerforderungen im Zusammenhang mit der Errichtung der 380-kV-Starkstromleitung. Hunderten Landwirten war ein Bescheid der Finanz zur Steuernachzahlung für Entschädigungen für den Leitungsbau ins Haus geflattert.
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Dankschreiben für geleistete Unterschriften zu den Einwendungen gegen die geplante 380KV Freileitung:
der Gemeinde Eugendorf
der Gemeinde Koppl
der Gemeinde Scheffau

380-kV-Leitung: Kabelkämpfer wollen Oberfeld als Gutachter
Salzburger Fenster, 05.09.2013: Das umweltmedizinische Gutachten ist eines der wichtigsten im UVP-Verfahren zur 380-kV-Leitung. Und da fordern die Kabelkämpfer einen Austausch des Gutachters: Sie pochen darauf, dass Gerd Oberfeld bestellt wird.
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380-kV-Leitung: Grundbesitzer von APG bedrängt
Salzburger Fenster: Empörte Bauern in Adnet: Mit den neuen Verträgen will die APG Grundbesitzer dazu bringen, zu unterschreiben. Matthias Höllweger: „Wir lassen uns mit Geld nicht freikaufen. Man muss sich bewusst sein, wenn man unterschreibt, hat man keine Ansprüche mehr, da geht es auch um die Rechtsnachfolge.“
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Bricht Hochspannungsnetz unter Last des Ökostroms zusammen?
Wienerzeitung.at, 20.08.2013: Keine Energiewende ohne mehr Kohle
380-KV-Leitungsring: Lückenschluss ist teuer und wird von Anrainern bekämpft.
13.000 Seiten an Unterlagen sind zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bei der Salzburger Landesregierung eingereicht. Dort sitzt jetzt die Grüne Astrid Rössler, die sich vor der Wahl als entschiedene Gegnerin des Projektes zu profilieren suchte.
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Infranetz AG, 11.06.2013
An das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie - Antrag HGÜ-Westküstenkabel
hier lesen

Infranetz AG,
modulare, muffenlose Erdkabel, DI Claus Rennert
Referenzen weltweit, Auswirkungen von Freileitungen
hier lesen

Frz Gericht verurteilt Hochspannungs-Netzbetreiber
www.diagnose-funk.org, 22.11.2008. Französisches Gericht verhängt Strafe gegen Hochspannungsnetz-Betreiber wegen Schädigung von Tieren
hier lesen

ARD Mediathek: Bürger auf den Barrikaden
Die Energiewende wird schrittweise real: Stromtrassen, Pumpspeicherwerke und Windkraftanlagen sollen gebaut werden. Doch einige Bürger machen dagegen mobil.
zum Video

110kv-ade.at: Naturschutz
Negative Gutachten zur Freileitung – für beide Bezirke!

Zwei amtliche Gutachten kommen zum selben Ergebnis: Aufgrund der Schwere des Eingriffs in die Landschaft ist die geplante Freileitung "negativ zu beurteilen". Und einer (Erd-)Kabelvariante sei daher aus fachlicher Sicht der Vorzug zu geben. Über weite Strecken gleichlautend erteilen die Bezirksbeauftragten für Natur- und Landschaftsschutz von Gmunden und Kirchdorf damit dem Freileitungsprojekt der Energie AG eine deutliche Abfuhr. Ihre Stellungnahmen sind erheblich für die Bewilligung. Doch sie haben nicht das letzte Wort…
Foto: Muss die Landschaftsverschandelung erst so extrem werden, dass die Behörde Nein dazu sagt? – Ein abschreckendes Beispiel aus der Schweiz.
zum Artikel

Dr. Moldan Umweltanalytik
Messtechnik: Alle Messungen werden in einem detaillierten Protokoll mit Bewertung der Ergebnisse, Sanierungsvorschlägen und verwendeten Messgeräten dargelegt.
Veranstaltungen/Seminare zu Baubiologie, Elektrosmog, Mobilfunk und Messtechnik werden national und international angeboten.
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NATUR@ktiv, 2-2013:
Hoffnungsschimmer für Salzburg
Welt-Umwelttag 05.06.2013 – Deklaration – „Im Zweifel für die Natur“
… Bei den Verteilungsnetzen sind moderne Übertragungstechnologien wie zB. Erdkabel in die Planung einzubeziehen.
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Lesen Sie hier auch die Medieninformation v. 19.06.2013

Sehr geehrte Landesregierung
Wir übermitteln Ihnen einen sehr interessanten und informativer Vortrag!!
Herr Hans U. Jakob von Gigaherz aus der Schweiz wurde von uns auf eigene Kosten nach Salzburg zur Meinungsbildung eingeladen! Sehr kritisch äußerte er sich (nur kurz wegen Zeitmangel) über die Landschaftsverschandelung und elektronische Aufladung der Staubpartikel.
Außerdem möchten wir auf die allgemeinen Gefahren, Sicherheit der APG Anlagen hinweisen – siehe Brand St. Peter am Hard und Mastenbruch in Mittersill.
Das kann in Zukunft in jeder betroffenen Gemeinde passieren!! - Wer trägt die Verantwortung?
Mittersill Häuser - APG? siehe Bild - Abstand zu Häuser – Bewohner

Der Verbund? siehe Zeitungsartikel - Flutung Eferdinger Becken

Mit freundlichen Grüßen

Präsident Theodor Ernst Seebacher
Vizepräsident Franz Köck
Vizepräsident Elmar Niederkofler
Ehren Präsident Dr. Adolf Kriechhammer
Schriftführer Steiner Anton

Salzburgleitung, Pressekonferenz vom 23.7.2013 mit Hans U. Jakob (gigaherz.ch)
zur Pdf-Datei (7,5 MB)

Kronen Zeitung, 24.07.13:
„Schweiz zeigt: 380er-Erdkabel ist die Lösung“

IG-Erdkabel bekommt kräftige Schützenhilfe von der Schweizer Umweltorganisation „Gigaherz“. Bei einem Vortrag von Hans U. Jakob verwies dieser auf viele interessante Urteile und Erkenntnisse aus der Schweiz und erklärte sich weiterhin bereit, IG-E hilfreich zur Seite zu stehen.
zum Artikel

Landes Umwelt Anwaltschaft Salzburg, 15.05.2013
An die Sbg Landesregierung
Betr.: UVP-Verfahren 380 kV Salzburgleitung
Einwendungen
(inkl. Gutachten „Auswirkungen der geplanten 380 kV-Salzburgleitung auf die Vorkommen des Wanderfalken (Falco peregrinus) im Bundesland Salzburg“, Mai 2013)
hier lesen

 

380 kV-Freileitung von St. Peter am Hart zum Umspannwerk Salzburg ("Salzburgleitung")
Amt der Salzburger Landesregierung, 12.12.2011:
Bescheid - Austrian Power Grid AG, Wien - Teilabnahmeprüfung nach dem UVP-G 2000
…Über die Messung der magnetischen Flussdichte an Wohnobjekten im Nahbereich der 380 kV-Leitung liegt das Gutachten von Prof. Leitgeb v. 24.6.2011 vor. Darin wird … die Magnetfeldemission mit maximal 0,726 ST beim zulässigen Dauerstrom von 2.086 A angegeben. In der Bescheidauflage … wurde allerdings zur Beweissicherung die Messung der magnetischen Emission in einem Streifen von 100 m und deren Hochrechnung auf den thermischen Nennstrom gefordert. Damit ist mit der Vorlage des angeführten Gutachtens von Prof. Leitgeb diese Auflage noch als offen anzusehen.
… Aufgrund der durchgeführten Ortsaugenscheine sowie der vorgelegten Dokumentationen in der Fertigstellungsanzeige kann von einer vorschriftsgemäßen Errichtung der Anlagen ausgegangen werden und besteht somit kein Einwand gegen den Betrieb der Anlage. Diese Feststellung betrifft den dokumentierten Erstausbau des UW Salzburg und den derzeitigen Betrieb mit der Spannung von 220 kV.

hier lesen

http://www.110kv-ade.at: Deutschland macht es uns einmal wieder vor: Ein Netzbetreiber schlägt selbst ein Erdkabel vor und spart sich gleich die halben Kosten. Vorbildlich und zu lesen unter BERICHTE.
Ein extremes und besonders makaberes Beispiel für die Nachteile von Freileitungen gegenüber Erdkabeln hat die Berliner Zeitung veröffentlicht. Den skurrilen Tathergang und den Link zum ausführlichen Bericht gibt es in unserer Galerie unter Horror Picture Show der Freileitung.

Wirtschaftsblatt, 23.07.2013: Die umstrittene 380-kV-Leitung der APG in Salzburg steckt mitten im Genehmigungsverfahren - die Kosten betragen bereits jetzt über 40 Millionen €. Die neue Landesregierung legt sich aber wegen Bürgerprotesten gegen den Bau quer.
zum Artikel

Salzburger Nachrichten, 01.07.2013: „Ganz feige absaufen lassen“
Hochwasser – Eferding, Urfahr Umgebung. Der Verbund bestätigt, dass er absichtlich bewohnte Regionen geflutet hat. Ohne die Bürger vorher zu informieren. Diese fordern nun Schadenersatz.
zum Artikel

Salzburger Nachrichten, 22.06.2013: Die beschädigte 380 kV Leitung von Mittersill nach Lienz soll teilweise wieder in Betrieb gehen. Bis zur gesamten Herstellung werden noch mind. 2 Monate vergehen.
zum Artikel

380-kV-Geld: Jetzt kommt die Finanz
Kleine Zeitung 20,06.2013: Böse Überraschung - Hunderte Oststeirer sollen plötzlich Geld versteuern, das sie vor Jahren als Entschädigung für den Leitungsbau kassierten. Die Finanz verrechnet auch Verzugszinsen.
zum Artikel

FRAGENKATALOG zu der 380 kV Hochspannung Freileitung den wir anlässlich des „Hearings“ den Regierungsmitgliedern am 18.6.2013 an Herrn Landes- Hauptmann Dr. Haslauer in spe sowie dem gesamten Regierungsteam überreicht haben.
Fotos: © Stefan Zenzmaier

zu den Fragen

Einladung - Demo am 18.6.2013
Hallo Mitstreiter/in und Freunde
Wir wollen die neue Landesregierung mit nochmaligem Nachdruck auf unser Anliegen 380 kV- und Tauerngasleitung aufmerksam machen!
Bitte unterstützt uns mit eurer Anwesenheit: Bitte Verbreiten!
Demonstration am Dienstag, den 18 Juni 2013 um 8.15 Uhr
Treffpunkt – Chimseegasse
Bitte Plakate und Spanntücher mitbringen.

Die Demonstration ist polizeilich angemeldet!
Nach neuesten Informationen dürfen die Bürger anwesend sein, wenn die neue Landesregierung ihr Programm vorstellt. Die ersten 75 Bürger werden um 8.45 Uhr in den Saal eingelassen.
Tauerngasleitung - Sirikit Reuchlin
IG Erdkabel - Theodor Seebacher

Kronen Zeitung, 12.06.2013: Leserbrief v. Theodor Ernst Seebacher, Präsident IG-Erdkabel anlässlich der durch eine Mure zerstörten Freileitung in Mittersill
hier lesen

orf.at, 11.06.2013:
- spät, aber doch – Stellungsnahme der AGP zu den Murenschäden in Mittersill
- unter „Hochspannungsmasten“ zu sehen

IG-E, 03.06.2013: Ein dramatisches Foto vom Murenschaden an der 380-kV-Hochspannungsfrei-
leitung in Mittersill.
Einerseits ist ersichtlich, wie rücksichtslos die APG unverantwortlich die gefährlichen Hochspannungsleitungen errichtet und andererseits das zusätzliche Gefahrenmoment, in diese geologisch sensiblen Gebiete dieses Freileitungsnetz zu verlegen. Zusätzlich ist die Sicherheit für Menschen, Fauna und Flora nicht gegeben, weiters fehlt auch die von der APG gepriesene Übertragungssicherheit (siehe auch den Mastenschaden im Hangenbirge im Winter 2012). In beiden Fällen gab es keine Stromausfälle für die Bevölkerung. Demnächst hier mehr Fotos und Infos.

Als Umweltlandesrätin würde die Grünen-Chefin Astrid Rössler dafür sorgen, dass eine 380-kV-Freileitung abgelehnt wird.
Salzburger Fenster, 02.06.2013: Der Kampf für die Verkabelung der 380-kV-Leitung ist für die Grünen keineswegs zu Ende. Als Umweltlandesrätin würde Rössler veranlassen, dass es einen negativen UVP-Bescheid zum eingereichten Freileitungsprojekt gibt. Selbstverständlich auf rechtlich absolut korrekte Art und Weise, wie sie im SF-Interview betont.
zum Artikel

Zur 380 kV-Leitung und den Koalitionsverhandlungen in Salzburg
30. Mai 2013, Brüssel (OTS) - "Ich appelliere hiermit nochmals an die nunmehr bald an die Regierung gelangenden Parteien: Handeln Sie im Sinne Ihrer Bürgerinnen und Bürger! Die zahlreichen Widerstände, die sich gegen die Freileitungsvariante im Fall 380 kV-Leitung vielerorts manifestiert haben, sprechen eine deutliche Sprache", positioniert sich Angelika Werthmann (Europäisches Parlament)
zur Aussendung

Trafostation bei Braunau in Flammen
Millionenschaden bei Großbrand
29/30.05.2013: Die 380-KV-Leitung Salzburg, die den Netzpunkt St. Peter bei Braunau mit dem Netzpunkt Tauern bei Kaprun verbinden soll, gilt als das derzeit ehrgeizigste Stromleitungsprojekt in Österreich und darüber hinaus. Heute erlitt das Projekt bei einem Brand einen schweren Rückschlag. Bei einem Testlauf geriet am Mittag eine Millionen teure Trafobank mit insgesamt drei Transformatoren in Brand. 16 österreichische Feuerwehren kämpfen zusammen mit weiteren Wehren aus Bayern stundenlang gegen das Feuer. …
Lesen Sie folgende Beiträge hiezu:
wochenblatt.de
regionews.at
salzburg24.at
ooe.orf.at
oönachrichten.at

380-kV-Gegner: Einsprüche eingebracht
salzburg.orf.at, 13.05.2013: Vertreter mehrerer Bürgerinitiativen, die die geplante 380-kV-Leitung bekämpfen, haben am Montag ihre Einsprüche im laufenden UVP-Verfahren eingebracht. Die Aktivisten fordern eine abschnittsweise Verlegung der Freileitung unter die Erde.
Franz Köck, Vizepräsident der IG Erdkabel sprach von insgesamt 6.000 Unterstützungsunterschriften von Einzelpersonen und Bürgerinitiativen, die in der Poststelle der Landesamtsdirektion zur Weiterleitung an die UVP-Behörde abgegeben wurden.
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6.000 Unterschriften gegen Salzburger 380-kV-Freileitung
derstandard.at, 13. 05. 2013: Gesundheitliche Gefährdung und negative Auswirkungen auf Natur- und Landschaftsgebiete befürchtet …
Unterstützung bekamen die Gegner am Montag auch von der grünen Landessprecherin Astrid Rössler.
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Die Positionen zur neuen Strom-Autobahn erschweren die Regierungs-Bildung
salzburger fenster, 06.05.2013: Über 1.000 Einwendungen gegen den Trassenverlauf der 380-kV-Leitung sind schon unterschrieben und alle drei Oppositions-Parteien haben sich vor der Wahl gegen die Freileitung festgelegt.
Bis 15. Mai ist noch Zeit für Einsprüche.
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Erdrutsch für die SP auch im gesamten Tennengau – Grüne Zugewinne vor allem entlang der geplanten 380-kV-Trasse
Wahl-Krone, 06.05.2013: Alle Gemeinden an der 380 kV-Trasse von Kuchl bis Bad Vigaun und Scheffau verpassten Rot und Schwarz einen Denkzettel …
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Unsere Fragen an die Politik
    Stellungnahme der Parteien
         der Grünen dazu / Unterschriftenliste
         der FPÖ dazu / Unterschriftenliste

Rundschreiben EINFORSTUNGSVERBAND Nr.2/2013 380-kV-Starkstromfreileitung zur Wahrnehmung der Parteienstellung
zum Formular zur Erhebung von Einwendungen

Netzausbau und –zustand

Informationen über die langfristige Entwicklung der Übertragungsinfrastruktur und ihre Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Übertragungskapazität

Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)
Bundesministerium der Justiz, zuletzt geändert 20.12.2012

zum Gesetz

Vorschlag eines Untersuchungsrahmens für die Strategische Umweltprüfung zum Bundesbedarfsplan Übertragungsnetzausbau
Bundesnetzagentur, Februar 2012

hier nachlesen

Netzausbau in Niedersachsen

Dez. 2012: Planstellung Ganderkesee – St. Hülfe
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Startbericht zum UVP-Verfahren
Projekt Doetinchem - Wesel 380kV
Eine neue 380kV-Hochspannungsleitung zwischen den Niederlanden und Deutschland.
zum Bericht

Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen
21.08.2009, … um den Einsatz von Erdkabeln auf der Höchstspannungsebene im Übertragungsnetz zu testen … können folgende Leitungen als Erdkabel errichtet und betrieben oder geändert werden …
hier nachlesen

Bericht über Netzausbauplanung der transpower stromübertragungs GmbH (TPS)
21.01.2010
: Der vorliegende Bericht stellt die zukünftige Netzausbauentwicklung innerhalb der Regelzone der transpower stromübertragungs gmbh sowie zu nationalen Übertragungsnetzbetreibern in Deutschland und internationalen Verbundpartnern in Europa dar. Er umfasst die geplanten Netzausbaumaßnahmen der nächsten 15 Jahre im Höchstspannungsnetz sowie einen Ausblick über 2024 hinaus.
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Supergrid
Europa kann sich mit erneuerbaren Energien versorgen
Ein intelligentes Supergrid könnte wesentlich dazu beitragen, Europas Energiebedarf komplett über erneuerbare Energien zu decken. Daran wird bereits gearbeitet.
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in China bereits Realität, eine solche HGÜ-Leitung mit 800 kV und 6,4 GW von Xiangjiaba im Nordosten der chinesischen Provinz Yunnan ist bis zum Ballungszentrum Schanghai über eine Entfernung von mehr als 2.000 km in Betrieb gegangen, erklärte Jörg Dorn, Entwicklungsleiter für Power Transmission Solutions bei Siemens. Eine Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung kann gegenüber einer 380-kV-Freileitung bei gleichem Leitungsquerschnitt - also gleichem Einsatz von Metall - deutlich größere Energiemengen übertragen. Bei einer Freileitung beträgt der Landschaftsverbrauch im Vergleich nur etwa ein Drittel.
Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit wurde diese Technik inzwischen wesentlich weiterentwickelt. Die zur Umwandlung des Gleichstroms in Drehstrom notwendigen Konverter haben einen Entwicklungsstand erreicht, der höchste Zuverlässigkeit und Energieeffizienz auch an großen verzweigten HGÜ-Netzen ermögliche, erläuterten die Wissenschaftler. Ohne prinzipielle Begrenzung der Entfernung seien Erdkabel, Seekabel und Freileitungen in Kombination einsetzbar, so dass Siedlungs- und Landschaftsschutzgebiete geschont werden könnten.

zum Artikel

„Freileitungen gefährden unsere Versorgungssicherheit“
Walter Köck/Dr. Konstanze Gruber, April 2013: Seit Jahrzehnten wird an einer neuen Technologie des Stromtransportes mittels Supraleitung als Alternative zu den seit den Zeiten von Edison und Tesla praktisch unveränderten Metallleitungen geforscht. Mittlerweile hat der Stromtransport mittels supraleitenden Kabeln im Keramik-Schichtaufbau Praxisreife erreicht.
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Kundmachung eines Edikts: 380 kV – Starkstromfreileitung – Umweltverträglichkeitsprüfung
Austrian Power Grid AG, 380-kV-Salzburgleitung; Zeitplan
- Beilagen
EDIKT UVP 380kV Salzburgleitung.pdf (389,1 kB)
… Es wird darauf hingewiesen, dass jedermann innerhalb der Frist vom 20.3.2013 bis zum 15.5.2013 bei der Salzburger Landesregierung, im Wege der Abteilung 4, Referat 4/01 – Allgemeine Rechtsangelegenheiten, Fanny-von-Lehnert-Straße 1, 5020 Salzburg, eine schriftliche Stellungnahme abgeben kann. …
Infos betr. Partei- und Beteiligtenstellung sowie Rechtsmittelbefugnis finden Sie hier.

Hinweise zur Erlangung einer Parteistellung im UVP-Verfahren finden sich im Edikt sowie auf der LUA-Seite http://www.lua-sbg.at/oeffentlichkeitsbeteiligung.html.
Weiters stehen wir gerne beratend zur Seite.

Personenbezogene Daten sofort entfernen
Salzburger Fenster: Die Landwirtschaftskammer Salzburg zeigt sich schockiert über den unsensiblen Umgang mit personenbezogenen Daten durch das Land Salzburg.
Im Zuge der Veröffentlichung der Unterlagen zum UVP-Verfahren für die 380 kV-Leitung durch das Land Salzburg wurden nicht nur die für das UVP-Verfahren notwendigen technischen Unterlagen und Sachverständigengutachten öffentlich gemacht, sondern auch für das UVP-Verfahren und für die öffentliche Einsicht nicht erforderliche Daten aus dem Grundbuch der betroffenen Grundeigentümer.
Wir verurteilen diese Vorgangsweise der Behörde und fordern den für das UVP-Verfahren zuständigen Landesrat Walter Blachfellner auf, diese Daten schnellstmöglich aus dem Netz und den öffentlichen aufliegenden Unterlagen zu entfernen.
Landwirtschaftskammerpräsident
Franz Eßl

Bundeskanzleramt/Bundesrecht:
Aktuelle gesamte Rechtsvorschrift für Datenschutzgesetz 2000, Fassung vom 01.04.2013
zum Eintrag
AK Salzburg: Jeder hat ein Recht auf Datenschutz.
mehr Info

380.000 Volt Freileitung als Erdleitung bauen!
Jede einzelne Person, die sich beteiligt, stärkt unseren Aufruf zum Handeln. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und und leiten Sie diesen Link an alle, die Sie kennen, weiter:

http://www.avaaz.org/de/petition/380000_Volt_Freileitung_als_Erdleitung_bauen/?tfBnieb
Hier direkt unterzeichnen - Lassen Sie uns zusammen etwas verändern:
jetzt hier unterzeichnen

Gasisolierte Übertragungsleitungen – GIL
Siemens: GIL kann in ähnlicher Weise wie Stromkabel genutzt werden, wobei jedoch der Einsatzbereich auf höhere Spannungen und Übertragungsleistung erweitert wird. Gleichzeitig wird eine höhere Betriebssicherheit erreicht.
Die Zuverlässigkeit von GIL ist in mehr als 35 Jahren Betriebserfahrung erprobt.
mehr Info – Videos dazu ansehen

 

Alternative Lösung - Gasisolierte Leitung (GIL)
haben gegenüber Freilandleitungen immense Vorteile,
die Wahrheit über die Kosten

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Stromleitung: Werden Widerstand sichtbar machen
Pongauer Nachrichten, 07.03.2013: 220 kV Hochgründeck. „Wir werden uns gegen dieses Diktat wehren", sagen die Bauern in St. Johann-Urreiting. Es geht um die 220-kV-Leitung von Mitterberghütten über das Hochgründeck bis nach Reitdorf. Die Anrainer fordern eine Erdleitung.
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Einladung zur PRESSEKONFERENZ
am Mittwoch, den 13. März 2013, um 09.30 Uhr
in 5421 Adnet, Gemeindeamt, Sitzungssaal

Thema: Kundmachung des EDIKTS – Amt der Salzburger Landesregierung zur 380-kV-Starkstromfreileitung – Umweltverträglichkeitsprüfung
zur Einladung

UVP Genehmigungsantrag  
auf Erteilung einer Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb einer Starkstromfreileitungsanlage (380-kV-Salzburgleitung)
Wien, am 28.9.2012, Austrian Power Grid AG und Salzburg Netz GmbH
zum Antrag

380-kV-Leitung: „Kundmachung ist nicht gesetzeskonform“
Salzburger Fenster, 05.03.2013: Bürgerinitiativen kündigen Anzeige an.
Nun geht es in die heiße Phase: Das UVP-Verfahren ist eröffnet, Projektbeschreibung und Verfahrensablauf wurden per Edikt öffentlich kundgemacht. Viele Ungereimtheiten – und die Frist läuft …
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Kundmachung eines Edikts: 380 kV – Starkstromfreileitung – Umweltverträglichkeitsprüfung
Amt der Salzburger Landesregierung 28.2.2013: … Es wird darauf hingewiesen, dass jedermann innerhalb der Frist vom 20.3.2013 bis zum 15.5.2013 bei der Salzburger Landesregierung eine schriftliche Stellungnahme abgeben kann.
Eine Stellungnahme kann durch Eintragung in eine Unterschriftenliste unterstützt werden, diese sind gleichzeitig einzubringen. Wurde eine Stellungnahme von mindestens 200 Personen, die zum Zeitpunkt der Unterstützung in einer Standortgemeinde oder in einer an diese unmittelbar angrenzenden Gemeinde für Gemeinderatswahlen wahlberechtigt waren, unterstützt, dann nimmt diese Personengruppe (Bürgerinitiative), gemäß § 19 Abs 4 UVP - G 2000 am Verfahren zur Entscheidung über den eingebrachten Genehmigungsantrag für das Vorhaben und nach § 20 UVP-G 2000 als Partei teil. …
zum Edikt
- das wichtigste hier (gelb unterlegt)
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Zeitplan gem. § 7 UVP-G 2000 betreffend Verfahren 380-kV-Salzburgleitung

Kärnten: Klares Ja zum Erdkabel bei Wahlkampf-"Elefantenrunde"
http://www.110kv-ade.at: 1200 Menschen im Saal stimmten nach der Podiumsschlacht der Kandidaten auch zum Thema "Erdkabel" ab. Und obwohl dabei die Frage nach den Auswirkungen einer Verkabelung auf den Strompreis im Raum stand, war das Ergebnis eindeutig pro Erdkabel.
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380-kV-Leitung: Will sich die Politik über die Neuwahl hinüberretten?
Salzburger Fenster, 20.02.2013: Die Politik spielt offenbar auf Zeit: Die Einspruchsfrist soll von sechs auf acht Wochen verlängert werden. Um das brisante Thema Hochspannungs-Freileitung aus dem Wahlkampf herauszuhalten, so die Kritik.
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GIL Leitungen – Referenzen
zur Pdf-Datei (7,3 MB)

Kabellängen Aufstellung Weltweit


REFERENZEN ERDLEITUNGEN WELTWEIT
www.siemens.com: Hochspannungskabelanlagen – Referenzliste
zur Pdf-Datei (300 KB)

Liste der HGÜ-Anlagen - Inbetriebnahme ab 2008
wikipedia: Die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) ist ein Verfahren zur Übertragung von elektrischer Energie mit Gleichstrom hoher Spannung (100–1000 kV). Im Folgenden findet sich eine Übersicht der realisierten Anlagen.
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Studie: Konsequenzen bei Verkabelung von 380-kV-Höchstspannungsleitungen
e-control.at:
Die E-Control hat im Jahr 2008 den aktuellen Fall im Bundesland Salzburg zum Anlass genommen, um die generellen Auswirkungen einer möglichen Verkabelung im Detail zu prüfen.
http://www.e-control.at/de/publikationen/publikationen-strom/studien/380-kv-leitungen

Dazu wurde ein unabhängiger Experte, Herr Univ. -Prof. Dr.-Ing. B. R. Oswald vom Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik der Leibniz Universität Hannover mit der Erstellung eines dementsprechenden Gutachtens beauftragt: 380-kV-Salzburgleitung – Auswirkungen der möglichen (Teil)Verkabelung des Abschnittes Tauern-Salzach neu
zur Studie (1,4 MB)

Pilotinstallation einer 380 kV erdverlegten, gasisolierten Leitung (GIL)
Claus Neumann, Amprion, Dortmund: Errichtung, Prüfung und erste Betriebserfahrungen
Stuttgarter Hochspannungssymposium 6./7. März 2012

zur Präsentation (1,9 MB)

Kärntens Erdkabelparagraph: Zahnlos, aber ein Anfang
http://www.110kv-ade.at: Am 1. Februar trat die (im Entwurf auch von uns) euphorisch begrüßte Novelle des Kärntner Energiegesetzes in Kraft. Die Erdverkabelung neuer Hochspannungsleitungen ist danach in jedem Fall zu prüfen und unter Umständen anzustreben. Eine solche Bestimmung ist zwar bundesweit bisher einmalig. Doch der "Biss", den das Gesetz ursprünglich haben sollte, ist nun Formulierungen gewichen, die als Paradebeispiel für Gummiparagraphen gelten können. Die Landespolitik agiert derweil im Umgang mit den vereinigten Villacher Bürgerinitiativen chaotisch…
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380-kV-Leitung in Adnet: Land genehmigt Erholungsgebiet nicht
Salzburger Fenster, 05. 02. 2013: Verbund-APG wurde zur Stellungnahme eingeladen – für Kabelkämpfer ein Affront
Empörung in Adnet: Das Land hat sich bei der APG erkundigt, was sie als Betreiberin zur beantragten Umwidmung in ein Erholungsgebiet sagt.
   Land empfiehlt einen Rückzieher
   Kabelkämpfer üben Kritik am Land
   Gemeinde lässt sich nicht unterkriegen
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FPÖ zu 380-kV: Kabel ist Koalitionsbedingung
Salzburger Fenster, 05. 02. 2013: Eine erste Wahlkampfüberraschung: Die FPÖ, die nach der Wahl am 5. Mai wahrscheinlich in der nächsten Regierung sein wird, macht eine Verkabelung der 380-kV-Leitung zur Koalitionsbedingung.
380-kV-Leitung -
Grüne plädieren für einen Stopp
Ein Mediationsverfahren wäre sinnvoll. Auch von den Grünen gibt es Bedingungen in einer Koalition.

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Kampf um Erdkabel geht weiter
Kleine Zeitung, Villach, 21.12.2012: Bürgerinitiativen Villach-Süd gegen 110-kV-Freileitung geben nicht auf: Laut Gutachten ist Erdkabel weit kostengünstiger als von Kelag veranschlagt. Aufklärung über Kosten gefordert.
Stromtransport mittels Erdkabel schont Landschaft und Umwelt, verursacht keinen Elektrosmog, ist nicht anfällig für klimabedingte Schäden: Dies sind Argumente der Bürgerinitiativen (BI) Villach-Süd gegen die von der Kelag geplante 110-kV-Freileitung von Fürnitz nach Villach.
Jetzt fahren die Erdkabel-Kämpfer mit einem weiteren Geschütz auf: einem Kostenvergleich, der belegt, dass ein Erdkabel weit kostengünster wäre als von der Kelag veranschlagt.
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Deutschlands Energiewende hängt an einem Kabel
wirtschaftsblatt.at, 04.12.2012: Strommanagement - das längste HGÜ-Kabel seiner Art soll Norwegen und Deutschland unterseeisch verbinden und den Windstrom in Speicherenergie verwandeln.

Mit einem Investitionsvolumen von 1,5 bis zwei Mrd. Euro soll bis Ende 2018 ein Unterseekabel gebaut werden, das mit einer Länge von etwa 600 Kilometern weltweit das längste seiner Art wäre. Die geplante Leistung von 1.400 Megawatt entspricht der Kapazität eines großen Kraftwerks.
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Die Austrian Power Grid AG hat ein Arbeitskräfteüberlasser-Gewerbe und ist damit Mitglied in der Fachgruppe der Gewerblichen Dienstleister in der WK Wien.
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Team Stronach: Chance durch Finanzskandal?
salzburg.orf.at, 19.01.2013: Angesichts des Finanzskandals und den daraus folgenden Neuwahlen in Salzburg wittern jetzt Kleinparteien wie das Team Stronach Morgenluft. Allerdings muss das Team noch Unterschriften sammeln, um überhaupt zur Wahl antreten zu dürfen.
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Salzburger des Jahres 2012 - wir gratulieren
Salzburger Fenster: Die sechs Erstgereihten werden von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller persönlich geehrt
91. Köck Franz (Leservorschlag): Der Adneter ist mit der „IG Erdkabel“ ein unermüdlicher Kämpfer gegen die 380-kV-Leitung. Dass so genannte „Experten“ die Bedenken der Bevölkerung nicht ernst nehmen und sich die Salzburger Politik stets herauswindet, will er so nicht hinnehmen. Sein Ziel ist es, die Bevölkerung weiter über die Wahrheit zu informieren.
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Stoppt den 380 kV-Freileitungswahnsinn!
oekonews.at, 17.9.2008: Das Behördenverfahren ist aus ärztlicher Sicht verantwortungslos! Gründung der Österreich-Plattform gegen Starkstrom-Freileitungen.
Am Freitag wird in Pischelsdorf die Gründung der Österreich-Plattform gegen Starkstrom-Freileitungen erfolgen, direkt auf der Trasse der 380kV-Freileitung im Raum Pischelsdorf.

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Niedersächsisches Erdkabelgesetz beschlossen
Hannover. Der Niedersächsische Landtag hat heute das "Niedersächsische Erdkabelgesetz" (Nds. Gesetz über die Planfeststellung für Hochspannungsleitungen in der Erde) beschlossen. Damit ist Niedersachsen das erste Bundesland, das rechtliche Möglichkeiten für die unterirdische Verkabelung von Hochspannungsleitungen schafft.
So sind in Zukunft bestimmte Mindestabstände zwischen neuen Höchstspannungsfreileitungen und Wohngebäuden zu berücksichtigen. Wo diese Mindestabstände nicht eingehalten werden können, muss verkabelt werden.
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Netzausbau in Niedersachsen
Neuigkeiten zum 380 kV-Netz

Pilotinstallation einer 380 kV erdverlegten, gasisolierten Leitung (GIL)
Claus Neumann, Amprion, Dortmund, Stuttgarter Hochspannungssymposium 6./7. März 2012: Errichtung, Prüfung und erste Betriebserfahrungen
zur Pdf-Datei (1,9 MB)

380-kV-Leitung: Kabelkämpfer kontaktieren Stronach
Salzburger Fenster, 19.12.2012: Bürgerinitiative IG Erdkabel wendet sich in einem Schreiben an Frank Stronach
Stronach als Unterstützer – das wollen die Kabelkämpfer erreichen.
Die Kabelkämpfer bereiten sich auch bereits intensiv auf die Einspruchsfrist vor.
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Salzburger Kabelkämpfer bei Protestaktion in Villach
Wie in Salzburg fordern Bürgerinitiativen auch in Kärnten die Verkabelung von Stromleitungen
salzburger-fenster, 05.12.2012: 15 Grundbesitzer sollen für eine zwölf Kilometer lange 110-kV-Leitung enteignet werden. Bei der Enteignungs-Verhandlung riefen sie zur Protestaktion auf. Unterstützung gab es von den Salzburger Kabelkämpfern, Theodor Seebacher, Präsident der IG Erdkabel, und Elmar Niederkofler, Bundesleiter der Österreichischen Umweltschutzhilfe waren vor Ort. „Jemanden zu enteignen für eine 110-kV-Leitung, bei der es noch dazu bei relativ kurzen Strecken absolut kein Problem ist, zu verkabeln, ist Wahnsinn“, so Seebacher.
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380kV-Erpressung
Erpressung unter Hochspannung
www.plage.cc, Jänner 2008: EU, Deutschland, Österreich wollen mehr „Atomstrom-Autobahnen" in Europa. - Importe und Durchleitung mit umstrittenen 380kV-Leitungen in Salzburg, Steiermark …
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Salzburger Fenster, 20.11.2012: Die IG Erdkabel hat gegen Norbert Leitgeb (Gesundheitstechniker der TU Graz -Gutachter im 1. Abschnitt der 380-kV-Leitung in Salzburg) Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet, wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch.
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Oberfeld-Vortrag zur Strahlenbelastung
Salzburger Fenster, 14.11.2012: Landesumweltmediziner spricht in Tenneck
Termin: „Strahlenbelastung im Allgemeinen“ (Handy, Elektrosmog, 380-kV-Leitung) – Vortragsabend von und mit Dr. Gerd Oberfeld.
Mittwoch, 21.11. in Tenneck (im Festsaal). Beginn: 19.30. Eintritt frei
Beim 1. Abschnitt der 380-kV-Freileitung war Umweltmediziner Gerd Oberfeld vom Land bestellter Gutachter, wurde dann allerdings ausgebootet. In seinem Gutachten lehnte der Umweltmediziner die 380-kV-Leitung ab.
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380-kV-Leitung Einspruchsfrist in der Weihnachtszeit?
Salzburger Fenster, 14.11.2012: Fällt die sechswöchige Einspruchsfrist in die Weihnachtszeit, wäre das eine Erschwernis für die Bürger, zu ihrem Recht zu kommen.
Bürgerinitiativen fordern: „Einspruchsfrist nicht in der Weihnachtszeit“
Nach Kundmachung des UVP-Verfahrens laufen die Fristen – der Termin für die Kundmachung wird vom Land festgelegt. Appell an die UVP-Behörde: Während der Weihnachtszeit Unterschriften sammeln zu müssen und Einwände auszuarbeiten, wäre eine Zumutung und eine Erschwernis für die Bürger, zu ihrem Recht zu kommen.

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Der Fristenlauf im UVP-Verfahren
Salzburger Fenster, 14.11.2012: Die Sechs-Wochen-Frist ist ganz wichtig für die Parteienstellung
Bürgerinitiativen haben ab Kundmachung sechs Wochen Zeit, die 200 Unterschriften zu sammeln, die notwendig sind, um Parteienstellung zu erhalten.

Von der Behörde werden die Einwände gesammelt, drei bis vier Monate danach wird dann eine mündliche Verhandlung anberaumt.
Parteienstellung ist dabei etwas ganz Wichtiges: Es können Fragen an die Behörde, aber auch an den Projekteinreicher gestellt werden. Die von der 380-kV-Leitung betroffenen Gemeinden haben grundsätzlich Parteienstellung.
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Siemens Energy: Gasisolierte Übertragungsleitungen (GIL)
Niedrige Verluste, keine elektrische Kompensation, geringe elektromagnetische Felder, überlegene Sicherheit, hohe Zuverlässigkeit, keine Alterung, Einsatz wie Freileitung, wartungsfreies Design.
Das gasisolierte Leitungssystem wurde erstmals 1976 eingesetzt. Mittlerweile gibt es ein System der zweiten Generation, das über die Jahre hinweg ständig verbessert wurde. Gasisolierte Hochspannungsleitungen können direkt im Erdreich verlegt werden. Der elektrische Leiter verläuft in einem Metallrohr. Der Zwischenraum zwischen Leiter und Metallmantel ist mit Isoliergas gefüllt.
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zur Infobroschüre
YouTube Video - Spitzengespräch zur Zukunft des deutschen Strommarktdesigns

"Höchste Personen- und Betriebssicherheit, eine extrem lange Lebensdauer, tiefste elektromagnetische Strahlungswerte, geringste Beeinträchtigung des Landschaftsbildes sowie tiefste Verlustleistungen machen dieses Hochspannungs-Übertragungssystem zur effektiven und umweltverträglichen Alternative."

Optimierung potentialgesteuerter SF6-Kabel (GIL)
Diplomarbeit cand.-ing. Bernd Wiebus
Fachgebiet Elektrische Energieübertragung, Uni Duisburg, April 1995
1995
mehr Info (Pdf-Datei 4,6 MB)

Falsch, unklar oder aufklärungsbedürftig an der Studie (im Auftrag der Illwerke AG):
Abtransport der in den Kraftwerken Kopswerk I & II und Rodundwerk II der Vorarlberger Illwerke AG erzeugten elektischen Energie
Institut für elektrische Anlagen und Energiewirtschaft Forschungsgesellschaft Energie (FGE), Aachen Juli 2007
zur Studie

mehr Info:   http://www.vorsicht-hochspannung.com/GIL.pdf
http://www.energy.siemens.com/hq/de/stromuebertragung/gasisolierte-uebertragungsleitungen.htm#content=Technische%20Daten
http://de.wikipedia.org/wiki/Gasisolierter_Rohrleiter


Fakten zum Netzausbau

Niedersächsischen Staatskanzlei, Oktober 2007
Hochspannungsfreileitungen
VPE-Hochspannungs-Drehstromkabel (Nexans)
Gasisolierte Rohrleitung – GIL (Siemens)
Gleichstromkabelsystem HVDC Light
® (ABB)
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VPE-KABEL
Technische Eigenschaften
Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen
Wirtschaftlichkeit
Fotos zu den VPE-Kabeln

 

 

Landesrat Sepp Eisl
Ressort ua. Land- und Forstwirtschaft, Energie, Naturschutz
„Naturschutz bedeutet, Verantwortung für die Naturschönheiten Salzburgs zu übernehmen. Er entspricht der Einsicht der Menschen, dass mit der einmaligen Schöpfung behutsam umzugehen ist. Das kann nur gelingen, wenn Naturschutz auf breite gesellschaftliche Akzeptanz aufbauen kann. Gesetze, Verordnungen und Bescheide müssen auf das Minimum beschränkt werden. Motivation, Bewusstseinsbildung und Partnerschaftlicher Naturschutz sollen im Vordergrund stehen.“
E-Mail: eisl@salzburg.gv.at
http://www.salzburg.gv.at/eisl
http://www.salzburg.gv.at/eislhttp://www.respektieredeinegrenzen.at/pages/de/die-initative/wofuer-rdg.php

    zu den Beiträgen Gesundheit

NETZAUSBAU in NIEDERSACHSEN
Landesrat Sepp Eisl in Niedersachsen Erfahrungsaustausch mit der Staatskanzlei Dr .Hagebölling und Fachexperten über geplantes Erdkabelgesetz usw.
"Für die Vertreter Niedersachsens war besonders das Salzburger Gutachten zur Verkabelung der 380-kv-Leitung, das derzeit erstellt wird, von großem Interesse. Es hat sich gezeigt, dass hier zwei Regionen auf unterschiedlichen Wegen ein sehr ähnliches Ziel, nämlich neueste Technologie einzusetzen, verfolgen. Aus meiner Sicht sind in Niedersachsen sehr interessante Ansätze vorhanden. Unsere nächsten Schritte werden nun sein, auch innerhalb des laufenden Meinungsbildungsprozesses zu prüfen und zu klären, ob und wie wir diese in Salzburg einfließen lassen können".

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Landesrat Walter Blachfellner
Ressort ua. Umweltschutz und Umweltmedizin
„Umwelt- und Klimaschutz sind zwei wichtige Voraussetzungen zur Erhaltung bzw. Verbesserung der Lebensqualität der Menschen. Die Umweltmedizin dient der Erhaltung der Sicherheit und Gesundheit der Menschen, ohne dabei technische Entwicklungen von vornherein abzulehnen. Hier sind umfassende Informationen auf Basis wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse notwendig.“
E-Mail: blachfellner@salzburg.gv.at
http://www.salzburg.gv.at/pol/landesregierung/blachfellner/blachfellner_ressorts.htm#umweltschutz

 

380-kV-Leitung: Grünen-Vorstoß: „Die Freileitung ablehnen!“
Salzburger Fenster 09.10.2012:
Auch Bürgerinitiativen und Bürgermeister fordern weiterhin Verkabelung
Die Kabelkämpfer geben nicht auf: Eine Möglichkeit wäre, das eingereichte Freileitungs-Projekt abzulehnen. Wie dies auch in Niedersachsen erfolgreich gemacht wurde.
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Windhose beschädigte mehr als vier Kilometer Stromtrasse
Thüringer Allgemeine 06.10.2012:
Nur Minuten brauchte der Wirbelsturm am Donnerstag, um auf vier bis fünf Kilometern Länge eine Hochspannungsleistung schwer zu beschädigen. Nahe Bergsulza knickte er die großen Gittermasten buchstäblich wie Streichhölzer um. Die Schäden zu beheben, wird Wochen in Anspruch nehmen. …
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BUND begründet strenge Forderungen beim Neubau und Umbau von Hochspannungsleitungen
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.:
Schutz vor niederfrequentenmagnetischen Wechselfeldern bei Hochspannungs-Freileitungen und Erdkabeln
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380-kV-Leitung zur Genehmigung eingereicht
orf.at, 28.09.2012:
Die Verbund-Tochter Austrian Power Grid AG (APG) hat Freitag den zweiten Abschnitt der wild umstrittenen 380-kV-Leitung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht - die Strecke von Elixhausen nach Kaprun. Weitere Proteste von Anrainern werden erwartet.
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380-kV-Leitung: UVP-Prüfung für zweiten Abschnitt
Salzburger Nachrichten, Apa, 28.09.2012: Die Verbund-Tochter Austrian Power Grid AG (APG) hat am Freitag den zweiten Abschnitt der 380-kV-Salzburgleitung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht.
"Wir gehen davon aus, dass die nun eingereichte Trasse die umweltverträglichste für Natur und Mensch ist, die in diesem Land möglich war", betonte Projektleiter Wolfgang Hafner im APA-Gespräch. Er geht allerdings davon aus, dass das Verfahren wegen Einwänden von Anrainern in die zweite Instanz geht. "Einen Baubeginn 2013 halte ich für nicht realistisch."
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Die Hotspots der 380-kV-Leitung
Salzburger Fenster:
Von Eugendorf bis Taxenbach: In den betroffenen Gemeinden der 380-kV-Leitung gibt es Widerstand.
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380-kV-Leitung: Jetzt geht es in die heiße Phase
Salzburger Fenster:
Harte Fronten auf beiden Seiten knapp vor Einreichung eines der umstrittensten Projekte
Bauern unterschreiben die Verträge nicht, Bürgerinitiativen geben nicht auf. Für die APG steht indes die Trasse fest. …
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380 kV: Rechnungshof rügt alle Streithähne
orf.at, 01.09.2011: Der Rechnungshof des Bundes sieht schwere Planungsfehler bei der 380 kV-Leitung im Flachgau. Bis zum Bau habe es viel zu lange - 16 Jahre - gedauert. Im Visier der Prüfer sind Gemeinden, Land Salzburg, Wirtschaftsministerium und Verbund.
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Demo: Neonröhren gegen Hochspannungsleitung
Kleine Zeitung, 15.09.2012: Mit Neonröhren bewaffnet demonstrierten Donnerstagnacht Mitglieder der Bürgerinitiative gegen die 110-kv Leitung zwischen Fürnitz und Maria Gail. Unter den Hochspannungsleitungen begannen die Röhren von alleine zu Leuchten. Mit diesem Phänomen wollen die Demonstranten zeigen, dass die Hochspannungsleitung gefährlichen Elektro-Smog verursacht. Die Kelag sieht in dem Feldversuch nichts anderes als ein gewöhnliches physikalisches Phänomen. Alle durch die WHO vorgeschriebenen Werte werden bei weitem unterschritten.
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Kronen Zeitung, 16.09.2012: Anrainer machen Strahlung von 110- kV- Leitung sichtbar
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380-kV-Leitung: Weiter Wirbel um Strahlenmessungen
Salzburger Fenster
: Grüne stellen Landtagsanfrage – Relevanz auch für den 2. Abschnitt
Völlig unbedenklich – das wird in einem Gutachten dem Land für den ersten Abschnitt der 380-kV-Leitung bescheinigt. Ein Schweizer Experte zerpflückte dieses Gutachten: es habe gravierende Mängel und sei nicht nachvollziehbar. Das Land reagiert bislang darauf jedoch nicht. …

Auch IG-Erdkabel will Klarheit von den maßgeblichen Landesspitzen. Sprecher Theodor Seebacher: „Wenn ein Gutachten von einer so namhaften Organisation wie Gigaherz derart hinterfragt wird, müssten doch auch bei den Politikern die Alarmglocken läuten.“
Beim Verein Gigaherz handelt es sich um die mit Abstand größte Schutzorganisation der Schweiz gegen die elektromagnetische Strahlenbelastung durch Handy-Masten und Hochspannungsleitungen. Die Schweizer Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener hat auch bereits bei Gericht gewonnen. In drei Fällen wurden die Plangenehmigungen für Hochspannungs-Freileitungen gerichtlich aufgehoben und eine Neuplanung mit Bodenverkabelung verfügt.
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Mit Aktionismus gegen 380kV
380 kV-Leitung durch Bad Vigaun wird kategorisch abgelehnt

Bad Vigaun. In anderen Ländern wird die Verkabelung von
Hochspannungsleitungen bereits als Stand der Technik betrachtet. So gibt es in Dänemark einen Regierungsbeschluss, nachdem alle Hochspannungsleitungen verkabelt werden müssen. Die Bürgerinitiative „IG-Erdkabel" kämpft im Tennengau und Pongau vehement gegen die riesigen Freileitungen, die der Verbund plant. Gesundheitsgefährdung und Verschandelung der Landscharten stehen ganz oben. …
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INTERNATIONAL  EMF  CONFERENCE 2009  -  STAVANGER, NORWEGEN
Nachweis von genotoxischen Wirkungen in isolierten Säugerzellen nach elektromagnetischer Feldexposition
- Franz Adlkofer
Die Ergebnisse der REFLEX-Studie widersprechen unserer Ausgangshypothese von der Nullwirkung von EMF (elektromagnetische Felder) ganz entschieden. Niederfrequente und hochfrequente EMF weit unterhalb der Grenzwerte verändern Struktur und Funktion von Genen in verschiedenen tierischen und menschlichen Zellen.

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Adnet: Bauern lehnen Verträge ab
Salzburg Krone 20.08.12: Neuer Wirbel um Stromautobahn. Landwirte und Gemeinde wehren sich gegen Dienstbarkeiten. Dadurch wackelt Start des UVP-Verfahrens am 29. September. Neue Aktionen sind geplant.

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Bauern kämpfen gegen 380 kV
KURIER 18.08.2012: Bauern verjagen mit Traktoren Mitarbeiter der AGP von ihren Grundstücken. Und man bereitet eine Flut von Einsprüchen vor.

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IG-E - PRESSEKONFERENZ
am 08. August. 2012, um 10.30 Uhr in 5020 Salzburg, Academy Cafe-Bar, Sbg,
Brisante aktuelle Themen zur 380-kV-Salzburg-Leitung:
> Die „ICNIRP *)-Lüge“ und Fehldarstellung der APG **)?
> Erdkabeltechnik ist „Anerkannte Regel der Technik“, nicht nur „Stand der Technik“
> Schwere Mängel im Gutachten der TU-Graz zur Salzburgleitung
                     Stellungnahme -Gutachten Seibersdorf
                     Hiezu Stellungnahme -Gutachten von Gigaherz.ch
> Irritationen bzgl. die Wegevereinbarungsverträge
> IG-ERDKABEL im Vormarsch
> Raumordnung

 *)ICNIRP = Inernational Commission on Nun-Lon-IonizingRadiation
**)APG = Austrian Power Grid-AG(100%ige Verbund-AG-Tochter)

 mehr Info in der Pdf-Datei (5,3 MB)

 

200 Kilometer langes Kabel im Boden

RAESFELD (pd/era). Die Initiative Pro Erdkabel Raesfeld hat sich in Niedersachsen ein Bild über die dortigen Erdverkabelungsarbeiten gemacht. Wie Berthold Fasselt von der Initiative mitteilt, verlege der Netzbetreiber Tennet zurzeit ein 200 Kilometer langes Erdkabel für HGÜ-Technologie (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung).
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INFRANETZ ALS TECHNISCHE ALTERNATIVE
Eine technische Alternative zu neuen Freileitungen wäre eine Vollverkabelung. Wegen unzulässig starker Magnetfelder und der hohen Anzahl fehleranfälliger Muffen sind konventionelle Kabelanlagen allerdings wenig empfehlenswert. Einen Ausweg bietet die nachstehend beschriebene Alternative als Vollverkabelung mit einem muffenlosen, bipolaren und magnetfeldarmen 380 kV-Drehstromsystem hoher Übertragungsleistung. Hierzu ein Vergleich mit konventionellen Kabelsystemen.
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380 kV: Grundbesitzer wollen aufmarschieren
Salzburger Nachrichten 22.08.12: Im Tennengau formiert sich der härteste Widerstand gegen die 380-kV-Freileitung. In Adnet ruft die IG Erdkabel Betroffene auf, die Projektbetreiber nicht mehr auf ihre Grundstücke zu lassen und keine Verträge zu unterschreiben.
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Bei rosa Pfeilen sieht ein Adneter Rot
Bezirksblätter 17.08.2012:
Rosa Spuren haben APG-Mitarbeiter
in seinem Wald hinterlassen, das erzürnt einen Adneter.

ADNET (tres). Reinhard Fagerer, Grundstücksbesitzer am Adneter Spumberg,
glaubte seinen Augen nicht zu trauen: Nicht nur, dass er in den vergangenen
Tagen zusehen musste, wie Vermesser der Austrian Power Grid AG (APG/Verbund)
ohne zu fragen seinen Grund und Boden betraten, sondern als sie wieder weg waren,
hatten sie ihm auch ein „Andenken“ hinterlassen: jede Menge rosaroter Pfeile auf
seinen Bäumen. mehr Info

380-kV-Leitung: Kabelkämpfer setzen Strahlen-Messungen fort
salzburger-fenster 16.08.2012:
„Beschwichtigungsgutachten“ im Auftrag des Landes angezweifelt. Schweizer Experte bestätigt Zweifel.
Erste Messungen in Eigeninitiative ergaben beträchtliche Überschreitungen des Grenzwertes von einem Mikrotesla: Werte zwischen 1,8 und 2,4 zeigte das Tesla-Messgerät an.
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380 kV-Leitung Südburgenland – Kainachtal (Steiermarkleitung)      UMWELTVERTRÄGLICHKEITSGUTACHTEN
gemäß § 12 UVP-G 2000 im Auftrag der Ämter der Steiermärkischen Landesregierung und der Burgenländischen Landesregierung
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Aussendung der Gemeinde Adnet - Info betr. 380 kV-Leitung Elixhausen – Kaprun
Keine Chance diesen Monstermasten mit 70 - 90m breiten Schneisen durch unsere Wiesen und Wälder und dicht vorbei an unseren Wohnungen und Häusern!
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Streit um Verbundleitung in Salzburg tobt weiter
Wirtschaftsblatt 09.08.12.
Während die APG schon baut, bleiben die Gegner weiterhin hart.
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Stellungnahme zu Darlegungen von Dr. med. Guschlbauer, Prof. Dr. med. Neuberger und Dr. med. Moshammer für die Landesämter Steiermark und Burgenland vom 2.7.2004
Im Auftrag der Bürgerinitiative St. Margarethen a.d. Raab im UVP-Verfahren zum Projekt 380 kV-Leitung von Rotenturm bis Zwaring

Die UVP 380
kV-Steiermarkleitung bezieht sich auf den Stand der Wissenschaft und enthält Aussagen, die auf diesem Wissensstand basieren. Als Gutachten aus dem Fachbereich Humanmedizin wird die UVP jedoch dem Anliegen der beauftragenden Landesregierungen der Steiermark und des Burgenlandes nicht vollständig gerecht, die gesundheitlichen Konsequenzen einer Hochspannungsleitung nach dem Kenntnisstand der Risikoforschung so zu berücksichtigen, wie es nach dem State of the art und zur Ergänzung oder auch Entgegnung der durch die Betreibergesellschaft ebenfalls vorgelegten Gutachten erforderlich gewesen wäre.
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380 kV: Kabelkämpfer fühlen sich gerüstet
Salzburger Nachrichten 09.08.12. Ende September – das ist das aktuelle Ziel, das sich die APG für die Einreichung ihrer 380-kV-Trasse von Elixhausen nach Kaprun gesetzt hat. Freileitungsgegner von der IG Erdkabel schmieden eine Allianz mit Grundbesitzern und Bürgermeistern. Sie fühlen sich für die Umweltverträglichkeitsprüfung gerüstet.
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380-kV-Strahlen: Bürger messen nun selbst
IG Erdkabel in Burgkirchen (OÖ) vor Ort
Mit einem Tesla-Gerät ausgerüstet, postierten sich Bürger am vergangenen Samstag bei der 380-kV-Leitung in Burgkirchen (OÖ).
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europacable
Stellungnahme zur Konsultation des Entwurfs des Netzentwicklungsplans, Brüssel, 5. Juli 2012

Verfügbarkeit der Technologie

Mit der Veröffentlichung der gemeinsamen ENTSO-e/Europacable Studie "Joint Paper on the Feasibility and Technical Aspects of Partial Undergrounding of Extra High Voltage Power Transmission Lines", die unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission im Januar 2011 erarbeitet wurde, steht ein offizielles Referenzwerk zur Verfügung, das eindeutig zu dem Schluss kommt, dass Verkabelungen eine tragfähige und durchführbare technische Lösung darstellen, um Netzausbauprojekte zu beschleunigen und zu realisieren. …
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Öko-Sarrazin „Keine Eile bei der Energiewende“

Fritz Vahrenholt zu Gast im Management Club Salzburg

 

So schlimm, wie behauptet, sei es mit der Erderwärmung nicht, sagt RWE-Manager Fritz Vahrenholt, der wegen seiner gewagten Thesen als Öko-Sarrazin bezeichnet wird.

 

 

Übertragung elektrischer Energie:

Technische Möglichkeiten und Risiken für

Mensch und Umwelt

 

Investitionskosten

Für 3.000 MW Höchstspannungsfreileitungen betragen die Investitionskosten rund 0,8 Mio. €/km (Forum Netzintegration 2012, Oswald 2005). Die Kosten für entsprechende kunststoffisolierte Erdkabeltrassen liegen bei etwa 3,2 Mio. €/km, sie können bei ungünstigen Bedingungen aber auch deutlich höher sein. Ein großer Unsicherheitsfaktor bei der Abschätzung der Kosten für Erdkabel sind die stark von der Beschaffenheit des Untergrunds abhängigen Kosten für die Erdarbeiten, die bei Verlegungen in felsigem Untergrund wesentlich höher sind als bei Trassen, die durch lockere Böden führen.

Betriebskosten

Die Betriebskosten sind bei Erdkabeln mit rund 1000 €/km/Jahr deutlich günstiger als bei Freileitungen mit 3000 €/km/Jahr (Forum Netzintegration 2012, Oswald 2005).

Kosten für Stromverluste Auch bei den Kosten für Stromverluste schneiden Erdkabel besser ab. Sie betragen bis zu 68.000 €/km/Jahr, bei Freileitungen schlagen sie mit bis zu 153.000 €/km/Jahr zu.Weiter lesen-->

 

 

 

Krebs rate um 29 % gestiegen, Kind erkrankt Plötzlich an Leukämie, Ältere Menschen erleiden häufiger Kreislaufbeschwerden und Herzinfarkte, Knistern in der Luft, Millionen Hektar Natur wurden irreparabel zerstört, Der Tourismus bleibt aus.

 

 

 

Von dem Vorschlag von Landesregierung und Verbund sind nur noch 526 Häuser betroffen, bei denen die Mindestabstände des LEG unterschritten werden.

 

 

Salzburg-AG-Vorstand Leonhard Schitter im SF-Interview

06.06.2012

SF: Gibt es von Ihnen als neuem Vorstand ein Signal an die Bürgerinitiativen?
Schitter: Ich bin, was die Bürgerinitiativen betrifft, sehr offen. Jeder bekommt einen Termin bei mir.

SF: Wie ist das bei der 380-kV-Leitung? Vertreten Sie da nicht die Position

der Industriellenvereinigung. Sie kommen ja von einem großen Industriebetrieb – die Optik ist jedenfalls da.
Schitter:  Ich bin Vorstand der Salzburg AG. Wir von der Salzburg AG stehen für saubere Energiegewinnung, wir sind der heimische Energiedienstleister und der regionale Infrastrukturdienstleister. Und da ist uns die Versorgungssicherheit sehr wichtig. Und wir haben andere große Bereiche, zum Beispiel den öffentlichen Verkehr.

SF:  Bleiben wir bei der 380-kV-Leitung: Da hat die Industriellenver­einigung eine ganz klare Position, nämlich die 380-kV-Leitung so schnell wie möglich zu bauen, ohne Wenn und Aber, zum Beispiel eine Verkabelung, wofür die Bürgerinitiativen kämpfen. Wie ist da Ihre Haltung?
Schitter: Es gibt Gründe, die gegen eine Verkabelung sprechen, wie die Sicherheit, die bei einer Ringleitung wie der 380-kV-Leitung gegeben sein muss. Das ist aber Angelegenheit der Betreiber, der APG.

SF:  Genau mit diesem Satz „das ist Angelegenheit der APG“ wurde eine Anfrage der Bürgerinitiativen an die Salzburg AG abgetan. Die Bürgerinitiativen beziehungsweise die IG Erdkabel haben darum gebeten, die Salzburg AG möchte doch bitte einen Experten zum Thema elektromagnetische Strahlung zur Verfügung stellen, es gebe sehr viele Fragen dazu.
Schitter: Wir haben gesagt, das betrifft den Bereich Hochspannung, dafür ist die APG Ansprechpartner.

SF:  Die Salzburg AG ist allerdings nicht ganz unbeteiligt. Teile der 110-kV-Leitungen der Salzburg AG werden ja auf die 380-kV-Leitung draufgehängt ...
Schitter:  Das ist in einem Teilstück der Fall, ab dem Bereich Pass Lueg in den Pongau hinein. Dafür werden auch mehr Leitungen abgebaut.

SF:  Da ist es aber doch auch für die Salzburg AG nicht unerheblich: Wie ist das mit der Spannung und der elektromagnetischen Strahlung. Das würde die Bevölkerung sehr interessieren. Was spricht dagegen, wenn die Bürgerinitiativen zu ihren Treffen dazu einen Experten der Salzburg AG hören möchten?
Schitter:  Wir haben gebeten, sich diesbezüglich mit der APG in Verbindung zu setzen, das sind die besseren und die richtigen Ansprechpartner.

SF:  Nochmal zu Ihrer Position: Sie sind für die 380-kV-Leitung, so wie die APG sie haben will und die Industriellenvereinigung ...
Schitter:  Für mich ist wichtig, dass mit der 380-kV-Leitung die Versorgungssicherheit gegeben ist. Das ist auch für uns in der Salzburg AG wichtig, bei uns betrifft das den Mittel- und Niederspannungsbereich, wo wir unsere Infrastruktur ständig verbessern und modernisieren. Mehr-->

 

 

 

Leserbriefe

 

380-kV: Interview Leonhard Schitter

 

Zum Interview von Salzburg AG Vorstand Leonhard Schitter in der SF-Ausgabe vom 6.6.2012:

Bezüglich der 380-kV-Leitung Elixhausen-Kaprun führen Sie als Grund, welcher gegen eine Verkabelung spricht, die Sicherheit an, welche bei einer Ringleitung gegeben sein muss. Dazu meine Frage: Stichleitungen, die nur von einer Seite angespeist werden, können also Ihrer Ansicht nach in Kabelausführung gebaut werden und Ringleitungen, welche ja von beiden Seiten angespeist werden können, sind in Kabelausführung nicht sicher? Mein mathematisches Grundverständnis sagt mir, wenn ich eine Strecke A nach B (Stichleitung) unterbreche, so ist es mit dieser Leitung bis zum Ende der Reparatur aus und vorbei, es wird am anderen Ende kein Strom ankommen. Bei einer Ringleitung jedoch (die man sich wie einen Kreis vorstellen muss), kann man jederzeit von der jeweils anderen Seite her anspeisen, sollte irgendwo eine Unterbrechung stattfinden, also ideal für Verkabelung.
Wobei Erdkabel auch weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen, welche viel größeren und häufigeren Wetterkapriolen und Sonstigem ausgesetzt sind und wobei fast immer die gesamte Verdrahtung gekappt sein wird, also Totalausfall! Nach Ansicht von „unabhängigen“ Experten werden sich diese Szenarien im laufenden Jahrhundert sogar noch eher verstärken. Irgend etwas in meiner Logik oder in Ihrer, bezüglich Versorgungssicherheit, kann nicht stimmen! Und bezüglich des erbetenen und verweigerten Experten für elektromagnetische Strahlung: Keine angemessene Unterstützung der betroffenen Bürger von Ihrem Unternehmen ist auch eine Antwort, man muss nur zwischen den Zeilen lesen. Es gibt weit mehr Gründe, die für eine Verkabelung sprechen, als dagegen.

Isidor Ziller
5421 Adnet

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05.06.2012

                                       Offener Brief von Europacable bezüglich

 

"Berufungsbescheid betreffend die Errichtung und den Betrieb der 380 kV-Starkstromfreileitung von St. Peteram Hart zum Umspannwerk Salzach neu (so genannte "Salzburgleitung")"des Umweltsenats vom 4. April 2008

Brüssel, 16. Mai 2008

Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Haslauer Landesrat Walter Blachfellner Landesrat Sepp Eisl
Postfach 527 5010 Salzburg

Dr. Alfred Gusenbauer Bundeskanzler
Lowelstr. 18 1016 Wien

Martin Bartenstein Bundesminister fur Wirtschaft und Arbeit
Stubenring 1A 1010 Wien

Dr. Christoph Leitl Prasident der Wirtschaftskammer Osterreich
Postfach 100 1045 Wien

KommR Julius Schmalz Prasident der Wirtschaftskammer Salzburg
Julius-Raab-Platz 1 5027 Salzburg

Dr. Veit Sorger Prasident der Industriellenvereinigung Osterreich
Schwarzenbergplatz 4 1031 Wien

Mag. Rudolf Zrost Prasident der Industriellenvereinigung Salzburg
Franz-Josefstr. 13/1 5020 Salzburg

Dr. Rainer Brock Vorsitzender des Umweltsenates
Stubenbastei 5 1010 Wien

Or. Wolfgang Kerner Principal Administrator TEN-E Policy
European Commission Rue de Mot, 24--> Weiter lesen

 

 

 

Lösungsvorschlag für die Verhinderung der 380 kV-Freileitung in sensiblen

Gebieten

 

1. Vorbehaltsflächen für Erholungsbiete zur Sicherung von Erholungszwecken gemäß § 41 ROG

Gemäß 41 ROG kann die Gemeinde Vorbehaltsflächen für ein Erholungsgebiet im Flächenwidmungsplan kennzeichnen. Die Kennzeichnung ist keine Änderung des Flächenwidmungsplanes.

 

 

 

Brennpunkt

 

Europarat: Die potentiellen Gefahren durch elektromagnetische Felder und ihre Auswirkung auf die Umwelt

Der zuständige Ausschuss des Europarates hat ein Zeichen gesetzt. In einer einstimmig verabschiedeten Resolution und dem dazugehörigen Report fordert der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten am 06.05.2011 ein grundsätzliches Umsteuern in der Mobilfunkpolitik. Am 27.05.2011 wurde die Resolution vom Ständigen Ausschuss des Europarates übernommen und angenommen. Detailliert wird in dem Report der Stand der Forschung wiedergegeben, werden Schutz- und Vorsorgemaßnahmen gefordert, eine Forschungsförderung für neue Technologien und besonders eine Aufklärung unter Kinder und Jugendlichen angemahnt. Vergleichbares fordert indessen auch die neue Resolution des Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor Nicht-Ionisierender Strahlung (RNCNIRP) mit dem Titel Elekttromagnetischie Felder von Handys: Gesundheitliche Auswirkung auf Kinder und Jugendliche von 2011, die ebenfalls von Diagnose-Funk ins Deutsche übersetzt wurde. Mit diesem Brennpunkt wollen wir Ihnen dieses wichtige Dokument des Europarates in deutscher Sprache zugängig machen, damit es seine größtmögliche Verbreitung und Wirkung erzielen kann.

Übersetzungsgrundlage: Fassung des Umweltausschusses vom 06.05.2011:Weiter lesen

 

 

 

HÖCHSTSPANNUNGSÜBERTRAGUNGSLEITUNGEN FÜR DIE VERLEGUNG IN LANGE Tunnel

380-kV-Höchstübertragungsleitung im geplanten Brenner-Basis-Tunnel (BBT) zum Eenergieaustausch zwischen Italien und Österreich

 

 

 

 

 

 

1 Fakten zu den 380-kV-Freileitungssystemen

1.1 Technische Eigenschaften

l Stand der Technik

Freileitungen sind der eigentliche Standard im europäischen Verbundnetz und weisen eine gesamte Trassenlänge von etwa 110.000 km auf (380-kV-Bereich). Für 3000 MW Übertragungsleistung benötigt man 6 an Masten aufgehängte Stahl-Aluminium-Seile.

l Netzstabilität

Die Anforderungen an den Netzbetrieb werden erfüllt.

l Übertragungsverluste

Die Stromverluste einer Freileitung können dreimal so hoch sein wie bei einem erdver-legten System. Bei einem Dauerstrom von 2000 A beträgt der Verlust etwa 360 kW pro km (1 Stromkreis). Bei einer 60 km langen Freileitung können 260 Mio. kWh pro Jahr an Verlusten entstehen.

Elektrosmog,Feinstaub

Mehr Infos dazur finden sie unter Gesundheit