Interessengemeinschaft Vorsicht-Hochspannung

vorsicht-hochspannung.com


Zusammenschluss mit Südtirol


Südlink mit Wahle Mecklar

zum PDF


Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages.

Geschrieben am 18. Dezember 2015 von Redaktion
„Erdkabelgesetz“ beschlossen

leere Erdkabeltrommeln vor Himmel
Anfang Dezember hat der Bundestag das Gesetz zur Änderung von Bestimmungen des Rechts des Energieleitungsbaus verabschiedet. Heute wurde nun der Gesetzesentwurf durch den Bundesrat bestätigt. Endgültig rechtskräftig wird das Gesetz mit der Unterzeichnung durch Bundespräsident Gauck spätestens Anfang 2016. Ein wichtiger Punkt für den Netzausbau ist der darin festgeschriebene Vorrang von Erdkabeln bei Höchstspannungs-Gleichstromübertragungen (HGÜ). Damit können 2016 endlich die Planungen zu den drei großen Nord-Süd-Trassen, die als HGÜ-Leitungen geplant sind, weiter voran gebracht werden. Das neue Gesetz greift damit die Forderungen vieler Anwohner und Bürgerinitiativen nach dem Einsatz von Erdverkabelungen auf.

Seit sich die Koalitionsspitzen im Sommer darauf verständigt hatten, Erdkabeln bei HGÜ den Vorrang zu geben, standen die bisherigen Planungen der Übertragungsnetzbetreiber zur Disposition. Mit dem Erdkabelvorrang müssen die Planungen nun tatsächlich komplett neu aufgerollt werden, denn eine Erdverkabelung setzt ein neues Planungsverfahren voraus, bei dem andere Aspekte zu berücksichtigen sind als bei einer Freileitung. Zudem sollen die Erdkabeltrassen als eine möglichst gerade Verbindung zwischen Anfangs- und Endpunkt umgesetzt werden.

Bei den Wechselstrom-Vorhaben sind mehr Pilotprojekte für eine abschnittsweise Erdverkabelung als bisher vorgesehen. So erhöht sich die Zahl der Erdkabel-Pilotprojekten aus dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) von vier auf sechs. Im Bundesbedarfsplangesetz sind fünf weitere Wechselstrom-Vorhaben zu Erdkabel-Pilotprojekten geworden.

Insgesamt gibt es nun sieben zusätzliche Erdkabel-Pilotprojekte im Wechselstrombereich.

Eine Prüfung auf Erdverkabelung im Wechselstrombereich kann immer dann durchgeführt werden, wenn eines von mehreren Kriterien erfüllt ist. Dazu zählt eine Annäherung an Wohngebäude auf unter 400m im Innenbereich bzw. 200m im Außenbereich von geschlossenen Ortschaften, die Durchquerung von bestimmten Arten- und Naturschutzgebieten sowie die Querung von großen Bundeswasserstraßen.

Germanwatch sowie die Umweltverbände NABU, WWF und Deutsche Umwelthilfe begrüßen in einer gemeinsamen Stellungnahme den Entschluss des Bundesrats zum neuen Gesetz zum Energieleitungsbau, fordern aber weiterhin die Beteiligung der Öffentlichkeit in den Verfahren transparenter zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie außerdem bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) sowie im Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages.

Link zum PDF: http://www.buergerdialog-stromnetz.de/informationen/meldungen/neues-erdkabelgesetz-verabschiedet.html


Dänemark baut Hochspannungsfreileitungen zurück

In Dänemark werden alle 132-150 KV Hochspannungsfreileitungen zurückgebaut

Was wissen Sie eigentlich von Dänemark? Na? Wahrscheinlich nicht so viel, oder? Vielleicht denken Sie an "Røde Pølser", "Tuborg"-Bier oder Rote Grütze mit Sahne. Doch hat unser kleiner Nachbar im Norden uns in mancherlei Belang so einiges voraus, und das nicht (nur) in kulinarischer Hinsicht. Fortschrittlich und zukunftsorientiert ist das nordische Fünf-Millionen-Volk, was sich nicht zuletzt in einer Arbeitslosenquote von 1,4% (www.statistikbanken.dk, Juli 2008) manifestiert. Dieser Fortschritt zeigt sich u.a. auch im "Kabelhandlingsplan" vom März 2009, welchem ein Beschluss des dänischen Parlaments (Folketing) vom 04. November 2008 zu Grunde liegt. Im Original finden Sie den "Kabelhandlingsplan" als PDF-Dokument hier: http://www.energinet.dk/.../202009.pdf


Lesen Sie mehr > Link http://webseiten-flensburg.blogspot.co.at



Maßgebende Argumente für Erdverlegung


Übersicht-Kabelprojekte-konkret-Stand Nov.2016.pdf


Cable action plan - Dänemark

Am 4 November 2008 traten die politischen Parteien im dänischen Parlament hinter die Energie-Vereinbarung vom 21. Februar 2008, eine Vereinbarung über die Leitlinien für den künftigen Ausbau der wichtigsten Strom-Übertragungsnetze in Dänemark. Nach diesen Richtlinien, werden neue 132-150 kV Stromleitungen als Erdkabel installiert, und die vorhandenen 132- 150 kV-Freileitungen werden in Übereinstimmung mit einem kohärenten Kabel- Aktionsplan Erdverkabelt. Der Kabel Aktionsplan ist das Ergebnis der gemeinsamen Anstrengungen der regionalen Verbundunternehmen und Energinet.dk mit Beiträgen aus den Umwelt-Zentren.

Im PDF weiterlesen...


Gutachten zu „TEILVERKABELUNG IN SENSIBLEN GEBIETEN 380-kV-SALZBURGLEITUNG“

Auftraggeber: CONCIN & PARTNER, Rechtsanwälte GmbH, A-6700 Bludenz
Im Auftrag der Gemeinden Koppl und Eugendorf

Autor: Prof. Dr.-Ing. Ernst Gockenbach

Professor an der Leibniz Universität Hannover

Gutachten als PDF lesen...


Stromnetzausbau mit Erdverkabelung - aus den Augen, aus dem Sinn?

Stand der Technik von Erdkabeln der Höchstspannungsebene

Im PDF weiterlesen...


Optionen im Stromnetz für Hoch- und Höchstspannung: Freileitung/Erdkabel Drehstrom/Gleichstrom

Optionen im Stromnetz für Hoch- und Höchstspannung:

Prof. Dr.-Ing. habil. B. R. Oswald Leibniz Universität Hannover Berlin 14.05.2009


Technikblatt lesen...


GESETZ - zum Ausbau von Energieleitungen (Energieleitungsausbaugesetz - EnLAG)

 

(1) Für Vorhaben nach § 43 Satz 1 des Energiewirtschaftsgesetzes im Bereich der Höchstspannungsnetze mit einer Nennspannung von 380 Kilovolt oder mehr, die der Anpassung, Entwicklung und dem Ausbau der Übertragungsnetze zur Einbindung von Elektrizität aus erneuerbaren Energiequellen, zur Interoperabilität der Elektrizitätsnetze innerhalb der Europäischen Union, zum Anschluss neuer Kraftwerke oder zur Vermeidung struktureller Engpässe im Übertragungsnetz dienen und für die daher ein vordringlicher Bedarf besteht, ist ein Bedarfsplan diesem Gesetz als Anlage beigefügt.

Weiterlesen...


PRESSEMITTEILUNG - XLPE-Gleichstromkabel für mehr als 500 kV – ein wichtiger Baustein für die Energiewende.

Neuentwicklung mit hoher Leistungsdichte ermöglicht das Übertragungsnetz der Zukunft mit Hochspannungs-Gleichstrom-Freileitungen und Teilverkabelungsstrecken

Mannheim, 28. Januar 2015 – Eine der Herausforderungen, die die Energiewende bereithält, sind die neuen Aufgaben, die das Übertragungsnetz künftig übernehmen muss. Um diese so effizient wie möglich zu bewältigen, ist unter anderem auch der Neubau von mehr als 2.000 Trassenkilometern für die Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) geplant, die in vielen Fällen auch sensible Umweltbereiche oder Wohnbebauung passieren. Das von ABB entwickelte kunststoff-isolierte- Gleichstromkabelsystem für Spannungen bis 525 Kilovolt (kV) weist eine so hohe Leistungsdichte auf, dass erstmals ein Kabelsystem ungefähr die gleiche Leistung übertragen kann, wie ein Freileitungssystem...


Weiterlesen...


PowerTubes – die Energieübertragung der Zukunft liegt unter der Straße

Der notwendige und schnelle Ausbau der Höchstspannungsleitungen in Deutschland ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende. Es kann als sicher angenommen werden, dass mit konventionellen Konzepten, die allein auf Freileitungen basieren, diese Energiewende zeitnah nicht realisierbar sein wird. Grund hierfür sind unter anderem Bürgerinteressen, die Genehmigungsprozesse erheblich verzögern. weiterlesen...


IIR Vortrag: Kabelkühlung

Lesen Sie hier mehr zum IRR Vortrag: Kabelkühlung


Studie-PDF-Dokument öffnen


ABB stellt weltweit leistungsstärkstes HGÜ-Kabelsystem vor

Einsatz bei der Teilverkabelung der in Deutschland geplanten Nord-Süd-Stromautobahnen möglich – vor allem in dicht besiedelten oder ökologisch sensiblen Gebieten.

Zürich, Schweiz, 21. August 2014 – Mit der erfolgreichen Entwicklung und Prüfung eines neuen HGÜ-(Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung-)Kabelsystems hat ABB jetzt einen weiteren großen Schritt in der Kabeltechnologie erzielt. Die Stromkabel mit Kunststoff-Isolierung sind ölfrei und haben eine Spannung von 525 Kilovolt (kV). Das höchste Spannungsniveau, das bei dieser Technologie derzeit in kommerziellen Anwendungen zum Einsatz kommt, liegt bei 320 kV – somit wurde eine Steigerung um 64 Prozent erreicht...

Mehr lesen...


Niedersächsisches Erdkabelgesetz beschlossen

Hannover. Der Niedersächsische Landtag hat heute das "Niedersächsische Erdkabelgesetz" (Nds. Gesetz über die Planfeststellung für Hochspannungsleitungen in der Erde) beschlossen. Damit ist Niedersachsen das erste Bundesland, das rechtliche Möglichkeiten für die unterirdische Verkabelung von Hochspannungsleitungen schafft.

zum PDF Artikel


Drei Energie-Experten über den Charme eines Sued Link-Erdkabels

Streit um Netzausbau: Viele Menschen in der Region fürchten, dass die geplante Stromautobahn Rhön und Spessart verschandelt. Nun ist ein leistungsfähiges Erdkabel auf dem Markt.

Der Widerstand gegen die geplante „Stromautobahn“ SuedLink ist enorm. Die Bürger in Rhön, Spessart und um Schweinfurt herum wollen keine 70 Meter hohen „Monstermasten“ vor ihrer Haustüre haben. Ein Erdkabel könnte die Furcht vor der Stromtrasse nehmen. Für Technologieoffenheit plädiert Stefan Habild, Leiter des Geschäftsbereichs Grid Systems beim Mannheimer Technologiekonzern ABB, einem führenden Anbieter von Energie- und Automatisierungstechnik in Deutschland mit etwa 10 900 Mitarbeitern. Professor Hans-Peter Beck ist Vorstandsvorsitzender des Energie-Forschungszentrums Niedersachsen. Das EFZN, eine wissenschaftliche Einrichtung der TU Clausthal in Kooperation mit den Universitäten Braunschweig, Göttingen, Hannover und Oldenburg, will nach eigenem Bekunden mit Fakten auf ein Umdenken in der Politik hinwirken. Der Energieexperte der Grünen und Lobbyist für Klimaschutz, Hans-Josef Fell (Hammelburg), ist überzeugt, dass das Erdkabel die Freileitung ersetzen kann.

zum Artikel | zum online Link


WER BRAUCHT DIE NEUEN STROMTRASSEN WIRKLICH?

29.03.2015

Die Maschinerie ist angelaufen, es gibt laut Bundesregierung kein zurück. Denn laut dena-Netzstudien I und II benötigen wir die Leitungen für die Integration der erneuerbaren Energien in die deutsche Stromversorgung: bis 2015 soll das Hochspannungsnetz 850 km und bis 2020 zwischen 1.500 und 3.600 km umfassen.

Aber wer ist denn nun die „dena“?
Die dena heißt mit vollem Namen „Deutsche Energie-Agentur GmbH“, ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (50 %), die KfW Bankengruppe (26 %), die Allianz SE (8 %), die Deutsche Bank AG (8 %) und die DZ BANK AG (8 %). Sie ist eine „leistungs- und gewinnorientierte Gesellschaft und wurde mit dem Auftrag gegründet, an der Schnittstelle zwischen Politik und Wirtschaft zu agieren. Dementsprechend finanziert sie ihre Projekte mit einer großen Anzahl an Partnern aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor“ (so nachzulesen auf der Homepage www.dena.de).
Ihr Schwerpunkt liegt auf den Märkten China, Russland, Zentralasien, Türkei und Frankreich und ihre Partner sind gleichzeitig die Elite der deutschen Energieversorger, beispielsweise E.ON, Vattenfall, EnBW etc.
Schließlich stehen hinter der dena-Netzstudie II als Projektsteuerer keine geringeren als beispielsweise die E.ON Netz GmbH und die Siemens AG. Siemens selbst schätzt das Marktvolumen für die HGÜ-Technologie auf immerhin drei Milliarden Euro jährlich. Besonders in China wird das Geld verdient. Der Konzern hat neben ABB die beherrschende Marktposition. Damit drängt sich also der Verdacht auf, dass die HGÜs in Deutschland primär als Vorzeigeobjekt dienen sollen, damit sie im Ausland besser verkauft werden können.

Somit muss sich letztlich jeder selbst die Frage stellen: Wer braucht die neuen Stromautobahnen wirklich? Und wie glaubwürdig sind die dena-Netzstudien I und II?

 

http://www.stromautobahn.de/wer-braucht-die-neuen-stromtrassen-wirklich

Stellungnahme Word zum Download:
http://www.stromautobahn.de/wp-content/uploads/2015/02/Stellungnahme.docx


Newsflash Umweltrecht

Dezember 2014, ÖkoBüro | Allianz der Umweltbewegung
Inhalt Newsflasch Umweltrecht
1. Naturschutzaspekte und Stand der Technik bei Stromleitungsvorhaben
2. Tirol: Die völkerrechtswidrige Naturschutznovelle
zum Artikel | zum online Link


19.12.2014: www.logistik-journal.de Hochspannung unterirdisch
Erdkabel - Auf einem 8km langen Teilstück will die Stromübertragungsgesellschaft transpower eine 380-kV-Trasse testen und so erste Erfahrungen sammeln.

zum online Artikel | zur PDF Datei


www.nktcables.com: Prüfungen an Kabeln, Garnituren und Kabelsystemen
PDF Präsentation von Dr. Volker Waschk
Lesen Sie hierzu mehr....


Infranetz | Aktiengesellschaft: HGÜ-Gleichstrompassagen in Vollverkabelung
Brief an das Bundesministerium für Wirschaft und Energie in Berlin
Lesen Sie hierzu mehr....


1957 Patentschrift: Rohling für die Herstellung von Kabeln nach dem Längsstreckverfahren sowie Verfahren und Vorrichtungen zu seiner Herstellung und weiteren Verarbeitung

zur Pdf-Datei (2,0 MB)

------------------------------------------------------------------------------------------------

www.cfw.ch: Hochwertige Abschirmung für erdverlegte Hochspannungskabel
•         
hohe Schirmwirkung gegen elektrische und magnetische Felder von erdverlegten Hochspannungskabeln
•          eliminiert bis zu 99% der Emissionen
•          Ausführungen sowohl für neue als auch für bestehende Erdkabel und Rohrblöcke
•          einfache und schnelle Montage
•          erfüllt die NISV 2000 auch in extremen Situationen
•          umweltverträglich
•          maximaler Kabelschutz
zur Pdf-Datei (1,5 MB)
Ergebnis der Fachkommission für Hochspannungsfragen, Zürich
hier nachlesen (Pdf-Datei 343 KB)

PowerTubes – die Energieübertragung der Zukunft liegt unter der Straße
Noch vor wenigen Jahren war die Rohrvortriebstechnik nicht weit genug entwickelt, um Langstreckenvortriebe mit mehreren Raumkurven sicher auffahren zu können. Doch durch die im vorliegenden Beitrag vorgestellten Entwicklungen sind diese Anwendungsbeschränkungen eliminiert geworden. Damit steht dem Bund und den Netzbetreibern die planerische Freiheit zur Verfügung, den öffentlichen Untergrund (unterhalb von Straßen, Radwegen etc.) auch für den Bau von Höchstspannungskabeln zu nutzen. Mithilfe solcher Zwischenverkabelungen, die im Genehmigungsverfahren als unkritisch anzusehen sind, würde ein Ausbau der notwendigen Hochspannungsinfrastruktur gelingen, der in Einklang mit den Bürgerinteressen steht. Neben den verkürzten und damit günstigeren Planungsprozessen würden sich durch den Einsatz des PowerTubes-Leitungsgangs noch viele weitere Vorteile erschließen und das Konzept so bei einer Gesamtkostenbetrachtung im Einzelfall zur günstigsten Alternative machen...
zum Berricht

Europacable, Brüssel, 10.03.2014:
Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsprüfung 380-kV-Salzburgleitung
Europacable, der Verband der führenden europäischen Kabelhersteller, betont im Zusammenhang mit der oben angeführten Umweltverträglichkeitsprüfung der 380-kV-Salzburgleitung, dass eine Teilverkabelung aus technischer Sicht machbar ist …
zur Pdf-Datei (256 KB)

Europacable, Brüssel, 05.07.2012:
Stellungnahme zur Konsultation des Entwurf des Netzentwicklungsplans 

zur Pdf-Datei (263 KB)

Europacable,ENTSO-E, Brüssel, 12.01.2011:
Machbarkeits-und technischen Aspekten der teilweise unterirdischen Verlegung von Höchstspannung Hochspannungsleitungsbau
zur Pdf-Datei (4,4 MB)

Europacable, Brüssel, 16.05.2008:
Offener Brief von Europacable bezüglich "Berufungsbescheid betreffend die Errichtung und den Betrieb der 380 kV­Starkstromfreileitung von St. Peter am Hart zum Umspannwerk Salzach neu (so genannte "Salzburgleitung'j" des Umweltsenats vom 4. April 2008
zur Pdf-Datei (4,9 MB)

Umwandlung elektrischer Energie in mechanische Energie
Fortleitung und Verteilung der Energie
Wechsel- und Drehstromnetze
Verteilernetze
Freileitungen
Vorgänge auf Hochspannungsleitungen

hier nachlesen
Österreichische ElektrizitätswirtschaftsAG, Juni 1973,
An das Bundesministerium für Bauten und Technik
betr. 220/380-kV-Leitung Lienz-Kaprun
hier nachlesen

Salzburg Netz/APG, Jänner 2013: Umweltverträglichkeitserklärung
380-kV-Salzburgleitung Netzknoten St. Peter – Netzknoten Tauern
Fachbereich: Technische Alternative

zur Pdf-Datei

www.format.at: "Die Energiewende kann nur ein europäisches Projekt sein"
FORMAT-Interview. Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber über die Voraussetzungen für die Energiewende, die Wahrscheinlichkeit für Blackouts und das "Stromwunderland" Österreich.
zum Artikel

Prof. Dr.-Ing. Heinrich Brakelmann, Uni Duisburg-Essen, Energie-Transport und –Speicherung & Dipl.Ing. Marten Jensen, GEO mbH, Enge-Sande: Zwei Einleiter-Seekabel in einem Vorgang legen
Neues sechsphasiges System hoher Übertragungsleistung für VPE-isolierte HVAC-See- und Landkabel
- hier nachlesen (deutsche Version)
- hier nachlesen (englische Version)

Studie: Netzverstärkungs-Trassen zur Übertragung von Windenergie - Freileitung oder Kabel ? Heinrich Brakelmann, Universitätsprofessor an der Universität Duisburg-Essen/Campus Duisburg Energie-Transport und –Speicherung, Rheinberg, im Oktober 2004
zur Studie (Pdf-Datei 2,0 MB)

TenneT Projekt, Niederlande: Die Eröffnung der weltweit größten 380-kV-Kabel-Turnkey-Projekt Randstad380
Im ersten Quartal 2013 hat nkt cables erfolgreich das weltweit größte schlüsselfertige 380-kV-Kabelprojekt für ihre Kunden TenneT in den Niederlanden abgeschlossen. Die Zahlen sind wirklich beeindruckend:
< 132 km 380-kV-VPE-Kabel;
< 2 Dual-Systeme mit einem Leiterquerschnitt von 2.500 mm2;
< Teilweise integrierte optische Fasern;
< Installation von 132 Gelenke und 24 Outdoor-Terminal;
http://www.nktcables.com/de
http://www.nktcables.com/news/2013/12/randstad380-opening/

Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen, Dissertation von Dipl.-Ing. (FH)/BA Dongping Zhang, Optimierung zwangsgekühlter Energiekabel durch dreidimensionale FEM-Simulationen,
Referent: Prof. Dr.-Ing. habil. Heinrich Brakelmann
zur Pdf-Datei (4,5 MB)

Diplomarbeit Wernegger Hans-Jürgen, TU Graz, Modelluntersuchungen betreffend die Stabilität der Energieübertragung
Die Kabeltechnik weist eine Geschichte von mehr als 150 Jahren auf. Ab 1890 wurden papierisolierte Energiekabel, Kabel mit geschichteter Isolation, eingeführt. Seit den 1960er Jahren werden Kabel mit Isolierung aus Polyethylen (PE), dann ab den 70er Jahren aus vernetztem Polyethylen (VPE, engl. XLPE) für die elektrische Energieübertragung verwendet, zuerst in der Mittelspannungsebene und später in der Hoch- und Höchstspannungsebene. Heute sind Energiekabel mit VPE-Isolierung bis zu höchsten Spannungen von 550 kV installiert …
Für Energiekabel gibt es unterschiedliche Installationsvarianten, z.B. direkte Erdverlegung, im Rohr, unter Brücken, im Kanal/Tunnel usw. Energiekabel in einem begehbaren Kanal oder Tunnel unterirdisch zu verlegen ist besonders für Strecken in städtischen Bereichen geeignet und bereits mehrfach realisiert, z.B. in Berlin, Wien und Madrid …
zur Diplomarbeit (Pdf-Datei 4,94 MB)

Univ.-Prof. em. Dr. - Ing. habil. Friedhelm Noack, TU Ilmenau, 28. November 2005: Gutachten zur Bewertung der 380 kV– Steiermark– Leitung aus energietechnischer Sicht
Bez. Bescheid der Steiermärkischen Landesregierung, Verbund Austria Power Grid, 380 kV-Freileitung Zwaring (Stmk) – Rotenturm (Bgld), Genehmigung nach dem UVP-Gesetz, sowie auf weitere damit zusammenhängende Darstellungen: -Stellungnahme von ONZ, ONZ, KRAEMMER, HÜTTLER vom 23.11.2004, -Stellungnahme der Verbund APG vom 17.6.2005 zu den Ausführungen von Hornbachner Energie Innovation (HEI) vom 27.4.2005, sowie auf weitere Veröffentlichungen der Verbund APG, der UCTE und in der internationalen Literatur.
Die im Genehmigungsbescheid der Steiermärkischen Landesregierung zitierten technischen Probleme und Nachteile einer Hochspannungs-Kabel-Variante gegenüber einer Freileitungs-Variante halten einer kritischen Bewertung nicht stand. Die negativen Aussagen sind überwiegend physikalisch-technisch unzutreffend und werden durch die positiven Betriebserfahrungen mit Kabelstrecken widerlegt.
Es ist eine unbestreitbare Tatsache, dass 380 kV-VPE- Kabelverbindungen technisch ohne Nachteile gegenüber einer Freileitung ausgeführt und mit hoher Zuverlässigkeit betrieben werden können.
zum Gutachten

Magdeburg, 01.04.2013: Der vorliegende Projektvorschlag beschreibt das geplante F&E-Kooperationsprojekt: “Technologieentwicklung für den Aufbau von Stromautobahnen auf Mineralgussbasis“
- Durchführung von Modelluntersuchungen und simulations-technische Leitungsauslegung einer Strompipeline
- Entwicklung eines geeigneten Werkstoffkonzeptes für die Herstellung von Mineralguss zu Isolationszwecken
- Entwicklung eines telemetriefähigen Überwachungs-Sensorsystems
- Aufstellung eines Maschinenkonzeptes für die Direktfertigung einer kontinuierlichen Strompipeline aus Metallkomponenten und Polymerbeton“
zur Pdf-Datei (4,3 MB)

Infranetz AG, 11.06.2013
An das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume und Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie - Antrag HGÜ-Westküstenkabel
hier lesen

200 Kilometer langes Kabel im Boden
RAESFELD (pd/era). Die Initiative Pro Erdkabel Raesfeld hat sich in Niedersachsen ein Bild über die dortigen Erdverkabelungsarbeiten gemacht. Wie Berthold Fasselt von der Initiative mitteilt, verlege der Netzbetreiber Tennet zurzeit ein 200 Kilometer langes Erdkabel für HGÜ-Technologie (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung).

mehr Info

Supergrid
Europa kann sich mit erneuerbaren Energien versorgen
Ein intelligentes Supergrid könnte wesentlich dazu beitragen, Europas Energiebedarf komplett über erneuerbare Energien zu decken. Daran wird bereits gearbeitet.
Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in China bereits Realität, eine solche HGÜ-Leitung mit 800 kV und 6,4 GW von Xiangjiaba im Nordosten der chinesischen Provinz Yunnan ist bis zum Ballungszentrum Schanghai über eine Entfernung von mehr als 2.000 km in Betrieb gegangen, erklärte Jörg Dorn, Entwicklungsleiter für Power Transmission Solutions bei Siemens. Eine Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung kann gegenüber einer 380-kV-Freileitung bei gleichem Leitungsquerschnitt - also gleichem Einsatz von Metall - deutlich größere Energiemengen übertragen. Bei einer Freileitung beträgt der Landschaftsverbrauch im Vergleich nur etwa ein Drittel.
Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit wurde diese Technik inzwischen wesentlich weiterentwickelt. Die zur Umwandlung des Gleichstroms in Drehstrom notwendigen Konverter haben einen Entwicklungsstand erreicht, der höchste Zuverlässigkeit und Energieeffizienz auch an großen verzweigten HGÜ-Netzen ermögliche, erläuterten die Wissenschaftler. Ohne prinzipielle Begrenzung der Entfernung seien Erdkabel, Seekabel und Freileitungen in Kombination einsetzbar, so dass Siedlungs- und Landschaftsschutzgebiete geschont werden könnten.

zum Artikel

Muffenloses Erdkabelkonzept
Zukunftsfähige Energienetze gehören in die Erde!
Die Infranetz AG schlägt ein muffenloses, modulares HGÜ-Erdkabelsystem mit hoher Übertragungsleistung entlang aller wesentlichen Lastknoten vor.
Infos über weitere Gründe gegen neue Überlandleitungen,
Zusammenfassung der Vorteile,
Technik,
Gesellschaft und Umwelt,
Wirtschaftlichkeit,
weitere Dokumente.
http://www.infranetz.com/

Südkabel GmbH: VPE-Kabelsysteme für Hoch- und Höchstspannung
zur Broschüre

REFERENZEN ERDLEITUNGEN WELTWEIT
www.siemens.com: Hochspannungskabelanlagen – Referenzliste
zur Pdf-Datei (300 KB)

380 KV Trasse Wesel - Doetinchem (NL)
Bürgerinitiative Isselburg21: Insgesamt gab es in Deutschland rund 1.500 Einwendungen zur geplanten Trassenführung. Rund 1.300 davon stammten alleine aus dem Gebiet der Stadt Isselburg. Auch in den Niederlanden wurden zahlreiche Einwendungen vorgebracht.
mehr Info

Bürgerinitiativen Pro Erdkabel NRW
Die „Bürgerinitiativen Pro Erdkabel NRW“ sieht eine einmalige Chance, mit der Stromtrasse Diele – Niederrhein/Wesel ein wirkliches Pilotprojekt, das seinen Namen verdient, zu verwirklichen: die komplette Erdverkabelung der 380 kV-Leitung nach dem Prinzip der Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ).
Mehr Info: http://pro-erdkabel-nrw.npage.de/raesfeld-presse.html

 

110kV ade! Die Region zwischen Kirchdorf und Vorchdorf fordert: Echte Chancen für die besseren Alternativen! - Einhelliger Beschluss: Betroffene beharren verbindlich auf "Erdkabel ja, Freileitung nein!"
- mehr Info